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Im Test Der BMW X3 ist in der dritten Generation angekommen / SUV mit sportlichen Fähigkeiten

Ein kraftstrotzender Auftritt

„Ist das ein X5?“ Der junge Betrachter, dem die Baureihen des Autoherstellers BMW nicht unbedingt fremd sind, kann keine Bestätigung erfahren. Hat er doch den kleineren X3 im Visier. Der hat in seiner mittlerweile dritten Auflage erneut zugelegt, so dass ihn auch BMW-Kenner mit dem größeren Bruder verwechseln können. Leicht gestreckt in Länge und Radstand gibt sich das SUV (Sport Utility Vehicle) nochmals dynamischer als sein Vorgänger.

In der Frontansicht unterstreichen die großen dreidimensional ausgestalteten Doppelnieren nebst einer Nase, die noch steiler steht, einen kraftstrotzenden Auftritt. Am Heck sorgen ausdrucksstarke Leuchten, ein weit heruntergezogener Dachspoiler und die doppelflutige Auspuffanlage für den kraftvollen Abschluss.

Mit den drei zur Wahl stehenden Ausstattungsvarianten lässt sich der Charakter des neuen X3 optisch noch besser individuellen Wünschen anpassen, je nachdem ob dem Fahrer Robustheit oder Eleganz vorschweben. Der Innenraum wirkt vertraut, aber noch eine Spur wertiger. Auffallend der große Monitor, der quasi frei auf dem Armaturenbrett steht. Wie beim 7er und 5er ist nun auch für den X3 der sogenannte BMW Display Schlüssel erhältlich. Damit wird der Fahrer beispielsweise über die Reichweite oder über fällige Service- und Wartungsarbeiten informiert. Auch kann man nachsehen, ob man die Fenster oder das Schiebedach geschlossen hat sowie die optionale Standheizung bedienen. Die Insassen genießen auf erhöhten Sitzpositionen einen guten Überblick und reichlich Platz. Viel Kopf- und Kniefreiheiten gibt auch für die Mitfahrer im Fond.

Wer auf Reisen geht, dem steht ein Fach mit einem Volumen von 550 Litern zur Verfügung. Durch Umlegen der Rücksitzbank lässt sich dieses bis auf 1600 Liter erweitern. Der sportliche Geländegänger wird wahlweise von drei Benzinern mit 184, 252 oder 360 PS sowie drei Dieseln mit 190, 231 oder 265 PS angetrieben. Der gefahrene xDrive30d entwickelt eine Höchstleistung von 265 PS und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 620 Nm. In flotten 5,8 Sekunden schiebt sich der Sechszylinder aus dem Stand auf die 100-Kilometer-Marke bis auf eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Das Fahrwerk ist mit einer straffen Grundnote ausgestattet, Unebenheiten auf den Straßen werden dennoch geschmeidig weggesteckt.

Ab 44 600 Euro

Souverän bewegt sich der Bayer sowohl bei gemäßigten als auch schnellen Fahrten. Und in scharf gefahrenen Kurven bewahrt er stets Haltung. Seine Talente beweist der Bayer dabei auch abseits befestigter Strecken. Mit erhöhter Bodenfreiheit und Allradantrieb ist er für die Fahrt auf unwegsamen Terrain gerüstet. Der BMW X3 xDrive30d kostet mindestens 56 400 Euro. Die Preisliste startet bei 44 600 Euro. Für dieses Geld bekommt man einen Benziner mit 184 PS und einem Achtgang-Automatik-Getriebe.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/auto

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