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Kriminalroman Christiane Dieckerhoff legt Fortsetzung vor

Erneut Tote im Spreewald

Archivartikel

Man glaubt es kaum, aber die Idylle im Spreewald kann trügerisch sein. Das wissen Fans der Autorin Christiane Dieckerhoff längst aus ihren Krimis „Spreewaldgrab“ und „Spreewaldtod“. Nun kommt die „Spreewaldrache“ dazu.

Wieder muss sich Polizistin Klaudia Wagner mit einem sehr mysteriösen Fall beschäftigen, bei dem scheinbar nichts und alles zusammenhängt. Ein junger Mann überlebt nur knapp einen Überfall. Zum Glück wird er – blutüberströmt – gerade noch rechtzeitig auf einer kleinen Spreewaldinsel gefunden. Ein anderer Mann hat weniger Glück, er wird ermordet in einer Datsche entdeckt. Wie die Kriminalobermeisterin feststellt, ist das Opfer ein Obdachloser. Wagner stößt auf eine alte Fehde zwischen Kahnführer-Familien in Lübbenau, die neu aufflammt, und stellt Verbindungen zu einem Todesfall her, der sich vor zwanzig Jahren ereignet hat. Doch damit nicht genug: Weitere Tote werden folgen … (Christiane Dieckerhoff: „Spreewaldrache“. Ullstein Verlag, Berlin. 304 Seiten, 10 Euro). dpa