Startseite Fallback für unzugeordnet und Altdaten bzw Archiv

Es geht nicht um den schnellen Profit

Archivartikel

Mietpreis: Vermieter haben nichts zu verschenken

Mit wenigen Angaben können sich Vermieter in der Region „online“ vergewissern, ob sich ihre Miete noch im ortsüblichen Rahmen bewegt oder eine Änderung angezeigt ist.

Nach einer Studie des Zentralverbands Haus & Grund Deutschland, bei welcher 6500 Haushalte befragt wurden, wird im Ergebnis bestätigt, dass den privaten Vermietern zuverlässige und unauffällige Mieter sehr viel lieber sind als ein schneller Profit. Geht es um Mietpreisänderungen, dann stellte sich heraus, dass jeder vierte Vermieter die Miete während eines laufenden Mietverhältnisses überhaupt nicht abändert.

Rein statistisch dauert ein Mietverhältnis immerhin rund zwölf Jahre. Die Folge davon ist, dass nach Ablauf eines Zeitraums zwischen fünf und zehn Jahren die Miete im Schnitt bereits zwei Prozent unter der „ortsüblichen“ Miete liegt.

Viele „legen drauf“

Dies zeigte eine vereinseigene Erhebung unter den Mitgliedern zu Schwetzinger Mietpreisen der letzten zehn Jahre. „Uns liegen Daten von Mietverträgen vor, die sogar 15 Jahre und älter sind“ – so der Haus & Grund Vorsitzende Rudolf Berger. Dies zeige zwar einerseits, dass in diesen Fällen der Vermieter kein „Renditehai“ sei, andererseits wird er sich aber mit einiger Wahrscheinlichkeit in die Reihe derjenigen einreihen, denen nach Abzug der Kosten nichts bleibt oder die sogar „drauflegen“.

Nach einer anderen Studie sind das deutschlandweit immerhin drei Millionen- von insgesamt knapp sieben Millionen Vermietern. hug