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Integration Lioba Kemper hilft bei Handwerks-Ausbildungen

Flüchtlinge in Beruf bringen

Region.Bei der Suche nach einer beruflichen Perspektive erhalten Flüchtlinge in der Region Rhein-Neckar-Odenwald künftig gezielte Unterstützung. Seit März 2018 ist Lioba Kemper (Bild) aus Mannheim als „Kümmerin“ unterwegs und begleitet junge Flüchtlinge auf dem Weg in eine duale Ausbildung im Handwerk, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ihr Ziel ist es, jungen Flüchtlingen eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Ihre Aufgabe ist es, für die Ausbildung geeignete junge Flüchtlinge zu identifizieren, zu betreuen und auf Praktikums- und Ausbildungsplätze zu vermitteln.

Mit dem System vertraut

Der Einsatz der Kümmerin ist Teil des landesweiten Projekts „Integration durch Ausbildung“. Lioba Kemper bringt für diese Aufgabe gute Voraussetzungen mit. Die gelernte Bürokauffrau kam über Umwege zu einem Bildungsträger in Heidelberg, bei dem sie mit jungen Flüchtlingen in Berührung kam. Dort hielt Kemper Einstiegs- und Orientierungskurse für junge Flüchtlinge, machte Bewerbungstrainings sowie Sprach- und Kompetenzchecks. Deshalb betreut sie die Zielgruppe „Geflüchtete – jünger als 25“.

„Eine Tätigkeit, die mir sehr viel Freude bereitet und die mir einfach liegt“ so Kemper. Sie ist mit dem deutschen Ausbildungssystem vertraut und freut sich auf die Aufgabe, junge Menschen mit dem dualen System bekannt zu machen. Sie wird zudem Kontakte zu Unternehmen knüpfen und sowohl Flüchtlingen als auch Betrieben vor und während einer Ausbildung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Und sie weiß: „Für unsere Betriebe bedeutet dies eine Chance, motivierte und engagierte junge Menschen zu gewinnen, ob über Einstiegsqualifizierung, über Praktikum oder eine Ausbildung“. zg/Bild: Handwerkskammer