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Fortsetzung: Überflieger . . .

Archivartikel

Der FC Billingsbach akklimatisierte sich nach zehn Jahren A 3 wieder sehr schnell in der B 4 – das war jedenfalls der Eindruck aus der Vorrunde. Dann ging dem Team aus dem Blaufeldener Teilort jedoch die Luft aus, denn in der Rückrundentabelle reichte es mit ausgeglichener Bilanz lediglich zum 9. Rang. Unterm Strich stand dann ein letztlich enttäuschender fünfter Platz. Nun löst Christian Schneider, nach vier erfolgreichen Trainerjahren in Wiesenbach, Coach Friedrich Brümmer ab. Im Jahr seines Debüts beim Nachbarn blieb Schneider mit seinem Team in der B 4 ungeschlagen und stieg in die A 3 auf – ein gutes Omen für den FCB, der im zweiten Anlauf unbedingt wieder dorthin zurück will?

Harthausen greift an

Was hat der SVH mit dem HSV gemeinsam? Der Bundesliga-Dino hielt sich bis zur letzten Saison immer in der höchsten Klasse, B4-Dino SV Harthausen hat seit seinem Gründungsjahr 1970 die unterste Spielklasse nie verlassen. Das soll sich jetzt ändern: Nachdem der Igersheimer Teilortclub in der letzten Runde bis zur Halbzeit voll im Rennen um den Relegationsplatz war, haben sich Harald Ott und sein fast unverändertes Team fest vorgenommen, in der neuen Saison bis zum Ende durchzuhalten. Die Mannschaft hat sich ständig weiterentwickelt und hat deshalb das Zeug zum Aufstieg.

Einen Riesensprung nach vorne hat der TSV Blaufelden gemacht. Nach Jahren des Kellerdaseins hat die Mannschaft die Maßgabe, sich in der Saison 17/18 in der Tabelle deutlich zu verbessern, mit Platz sechs und positiver Gesamtbilanz erfüllt.

Nach der Winterpause trug die Arbeit des neuen Trainers Jochen Schneider Früchte – in der Rückrundentabelle belegte der TSV nämlich hinter Wachbach II und Edelfingen den ausgezeichneten dritten Rang.

Diese Leistung soll nun in der neuen Saison mit einem nicht nur zahlenmäßig verstärkten Kader bestätigt werden. Sechs Neue kamen hinzu, zwei Spieler gingen. Zu letzteren gehört auch Thomas Henke, der zugleich Co-Trainer war und nun nach Langenburg gewechselt ist.

Punktgleich mit dem TSV Blaufelden schloss der SV Rengershausen aufgrund der etwas schlechteren Tordifferenz mit 41 Zählern auf Rang 7 ab. Das Intermezzo mit Trainer Wolfgang Nachtnebel, der zu Saisonbeginn für den nach nur einem Trainerjahr beim SVR zum FSV Hollenbach abgewanderten Dimitrios Stergiou gekommen war, endete schon zur Winterpause. Einmal mehr sprang der ehemalige Spieler, Abteilungsleiter und Vorsitzende Eberhard Rudolf ein und zeichnete bis zum Saisonende für das Team verantwortlich. Mit Thomas Heckel, der zuletzt die A-Junioren des FV Künzelsau trainierte, wurde ein neuer Coach gewonnen – nach Wunsch des SVR nicht nur für ein kurzes Engagement. Der Kader ist stark genug, um das Ziel, unter die ersten Sechs zu kommen, erreichen zu können.

Wie der SV Rengershausen gehört auch der TSV Althausen/Neunkirchen nicht zum engsten Favoritenkreis – kein Wunder nach einer Rückrunde mit dem Negativrekord von null Punkten in der A 3. Außerdem sind mit Robert Schuster und Sven Feix nicht nur die beiden letzten Trainer, sondern auch die Torgaranten weggegangen, ohne die der Aufstieg in der Saison 16/17 nicht möglich gewesen wäre. Unter dem neuen Trainer David Fringes, der von TSV-Urgestein Matthias Korb tatkräftig unterstützt wird, will man sich nach dem frustrierenden A3-Gastspiel nun wieder neu formieren. An einen direkten Wiederaufstieg denkt man im Wolfental nicht. Ob es in der Tabelle wie angestrebt zu einem Platz im vorderen Mittelfeld reicht, ist zumindest fraglich, Schuster und Feix sind auf dem Platz nicht gleichwertig zu ersetzen.

Neuer Coach in Schrozberg

Nichts Neues gab es in der letzten Saison aus Schrozberg. Auch im vierten Jahr nach dem Abstieg aus der A 3 war der Traditionsclub nur B 4-Mittelmaß. Wie im Vorjahr reichte es nur zu Platz 8. Hin und wieder deutete das TSV-Team an, dass eigentlich mehr drin sein müsste. So gelang es zum Beispiel in der Rückrunde, dem bis dato ungeschlagenen SV Edelfingen die erste Niederlage beizubringen. Nun löst Oswin Keidel, der vom TSV Dünsbach kommt, Thorsten Arbanas nach fast fünf Jahren Trainertätigkeit ab. Das Ziel, besser als im Vorjahr abzuschneiden, ist bescheiden und schon mit ein wenig mehr Konstanz erreichbar.

Nur einen Zähler weniger als die Schrozberger hatte der TSV Laudenbach als Tabellenneunter auf dem Konto. Die Vorbachtäler hatten mit ihrem kleinen Kader des öfteren Personalprobleme und konnten nur selten in Bestbesetzung antreten. So standen in den 28 Spielen zwölf Siegen 14 Niederlagen gegenüber. In der neuen Saison dürfte die Lage am Vorbach wesentlich entspannter sein, denn beim TSV tauchen sage und schreibe elf neue Gesichter im Vergleich zum Vorjahr im Kader auf. Nach zwei Jahren Kooperation mit Thomas Link, der etwas kürzer treten will und nur noch als Spieler zur Verfügung steht, bildet Rafael Götz nun zusammen mit dem langjährigen ehemaligen Spieler Heiko Striffler ein neues Trainerduo. Wenn es gelingt, aus den bewährten Kräften und den reaktivierten Spielern und den Neuzugängen eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, dürfte das Ziel vorderes Mittelfeld problemlos realisierbar sein.

Auch das Aufgebot des SV Mulfingen II hat sich durch nicht weniger als acht A-Junioren aus dem eigenem Nachwuchs beträchtlich erweitert. Gelingt es den Brüdern Bastian und Oliver Brand, die wie im Vorjahr für die Zweite verantwortlich zeichnen, die jungen Spieler gut zu integrieren, ist der angestrebte Mittelfeldplatz sicherlich erreichbar. Allerdings schafften die Jagsttäler dies in insgesamt sechs Jahren Zugehörigkeit zur B 4 bislang nur in der Saison 16/17. Zuletzt landeten sie mit Rang zwölf wieder in der gewohnten Region. Mit 31 Zählern standen allerdings fast doppelt so viele Punkte auf dem Konto als auf dem der SGM Westernhausen/Krautheim II, die mit 16 Punkten als Dreizehnter das Schlusstrio anführte.

Gelungenes Debüt

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten war es unterm Strich ein sehr gelungenes Debüt, das die neu gegründete SGM Creglingen II/Bieberehren in der B 4 gab. Hätte man sich in den Heimspielen nur annähernd so wacker geschlagen wie auf Gegners Platz, wäre sogar deutlich mehr drin gewesen als der zehnte Platz mit 38 Punkten auf dem Konto. Der sehr ansehnlichen Auswärtsbilanz standen vor eigenem Publikum nur je drei Siege und Punkteteilungen sowie acht Pleiten gegenüber.

Für Martin Gerlinger, der künftig den TSV Hopferstadt coacht, zeichnet nun Peter Deppisch, ehemaliger Spieler des SVB und zuletzt Betreuer der A-Junioren-SGM Creglingen/Bieberehren/Röttingen/Taubertal, in enger Absprache mit dem neuen Trainer Stefan Roth verantwortlich für das B4- Team. Der einstellige Tabellenplatz ist kein allzu hoch gestecktes Ziel.

Ebenfalls „einstellig“ will die SGM Weikersheim/Schäftersheim II die neue Runde abschließen. Für den früheren Spielertrainer Florian Wattke, der seine Karriere beendet hat, sind zu den Aktiven insgesamt sechs Spieler aus der eigenen Jugend hinzugestoßen, was sicherlich auch der zweiten Mannschaft zu Gute kommen wird. Spielertrainer der Zweiten ist weiterhin Philipp Strauß, der diese Funktion seit Beginn der Rückrunde der Saison 16/17 innehat und nun mit dem neuen Trainer Manfred Wagner kooperiert. Im Vorjahr landete die SGM Weikersheim/Schäftersheim II mit 32 Punkten auf dem elften Platz. Das Saisonziel ist nicht allzu hoch gesteckt, wenngleich natürlich mit Westernhausen/Krautheim II und Taubertal/Röttingen II zwei der drei Kellerkinder der letzten Saison nicht mehr dabei sind.

Steigerung erforderlich

Mark Pietrowski, ein ehemaliger Spieler der Weikersheimer Zweiten, strebt zu seinem Trainerdebüt im Aktivenbereich mit der SGM Markelsheim/Elpersheim II ebenfalls einen einstelligen Tabellenplatz an. Er hat das Vorjahresschlusslicht von Andreas Rabe übernommen, der in den ersten drei Jahren der Zugehörigkeit zur B 4 für die SGM Markelsheim/Elpersheim II verantwortlich zeichnete. Nach trostloser Vorrunde mit nur drei Punkteteilungen holte die SGM in der Rückrunde zehn Zähler, die allerdings nicht mehr reichten, die rote Laterne noch loszuwerden. Eine immense Steigerung ist erforderlich.