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Weinheim In der Weststadt entsteht ein dreigeschossiges Bürogebäude der Stadtwerke/ Standort im Breitwieser Weg soll vorwiegend für Kundenservice erhalten bleiben

Herzkammer entsteht in der Hertzstraße

„Wir verstehen uns als das Herz der Stadt – jetzt bauen wir unsere technische Herzkammer“, erklärte Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim. Am Standort in der Hertzstraße setzte der Versorger am Montagvormittag den ersten Spatenstich zum Bau des neuen Büro- und Betriebsgebäudes. Neben der Lagerhalle, die dort bereits 2015 errichtet wurde, soll in dem geplanten Gebäude eine Werkstatt und ausreichend Bürofläche für die Monteure und Meister entstehen. Die verkehrsgünstige Lage und die gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reihen sich in die Liste der Gründe für einen dezentralen Standort. Nach Fertigstellung wird an der stadtnahen Geschäftsstelle im Breitwieserweg vor allem das kaufmännische Geschäft und die Kundenbetreuung abgewickelt werden. Für das Bauvorhaben nehmen die Stadtwerke 3,6 Millionen Euro in die Hand.

Architekt Roland Träger wurde mit den Planungsarbeiten beauftragt. Er skizzierte den Neubau: „Das dreigeschossige, L-förmige Gebäude wird eine Größe von 7100 Kubikmeter einnehmen. Das entspricht etwa zwölf Reihenhäusern“. Auch die Raumplanung ist abgeschlossen: Im Erdgeschoss sollen Büroräume für Strom-, Gas- und Wassermonteure entstehen. Auch eine große Werkstatt ist geplant.

Im ersten Obergeschoss sind Besprechungs- und Büroräume für Gas-, Wasser- und Fernwärmemeister vorgesehen. „Das zweite Obergeschoss ist als Reservefläche angedacht und soll zunächst fremdvermietet werden“, berichtete Träger. Hinzu kommen über 50 Parkplätze, ein überdachter Fahrrad- und Motorradstellplatz sowie Elektrozapfsäulen. Oberbürgermeister Heiner Bernhard sitzt im Aufsichtsrat der Stadtwerke, die mehrheitlich der Stadt Weinheim gehören. Er ist sich sicher, dass der Neubau der Schritt in die richtige Richtung ist.

„Die Stadtwerke investieren immer wieder in die Zukunft, seien es Fotovoltaikanlagen oder energiesparende Straßenbeleuchtung. Zudem ist der Energieversorger ein wachsendes Unternehmen. In den vergangenen Jahren gingen immer mehr Stadtteile und Gemeinden ans Netz, darunter Hemsbach und das Gorxheimertal“, sagte Bernhard.Es sei zwar nicht immer klar gewesen, ob sich die Vorhaben finanziell lohnen würden, bisher ging die Rechnung aber immer auf, fügte er hinzu. ppf