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FV Brühl II Mit Alexander Cermak und Clemens Rinderknecht sind zwei Aktivposten nicht mehr dabei / Erste sieben Tabellenplätze als Ziel

Hoffmann bleibt vernünftiger Realist

Es war ein außergewöhnliches Jahr für den FV Brühl II. Passend zum 100. Jubiläum des Vereins erzielte der A-Ligist sein bestes Ergebnis seit 2010. Lange Zeit kratzte die Elf von Trainer Steffen Hoffmann sogar an den beiden Spitzenplätzen, auf denen die Rufe der Kreisliga zu vernehmen sind.

Doch Hoffmann bleibt Realist, weiß das Resultat der Vorsaison einzuschätzen und blickt mit der nötigen Vernunft voraus. „Die spielerische Klasse der Mannschaft hat letztlich andere Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, überdeckt“, sagt Hoffmann. „Und genau hier liegt eine Gefahr.“

Der 38-Jährige bemängelte an dieser Stelle die Trainingsbeteiligung und die Einstellung, die seiner Ansicht nach eine noch bessere Ausgangslage am Ende verhinderten. „Wenn vom Kader regelmäßig alle im Training gewesen wäre, wäre das notwendige Maß an Fitness da gewesen, und dann wäre mehr als Platz drei möglich gewesen.“ Doch Hoffmann ist keiner, der an der Vergangenheit nagt.

Zwei Aktivposten fehlen

Der Blick geht voraus und da wartet bereits viel Arbeit auf ihn, denn mit Alexander Cermak (in der ersten Mannschaft Brühls) und Clemens Rinderknecht werden zwei Aktivposten nicht mehr dabei sein. Insbesondere der Verlust von Tormaschine Cermak, der 21 Saisontore beisteuerte, dürfte schwerwiegend sein. „Dieses Loch kann man gar nicht stopfen. Wir müssen das irgendwie kompensieren, aber die Person und den Spielertyp Cermak können wir nicht ersetzen“, sagt Hoffmann. „Vieles war auch auf ihn zugeschnitten.“

Neben dem Spieler und Torjäger Cermak muss Hoffmann zusätzlich auch auf seinen bisherigen Assistenten verzichten. Neue Unterstützung erhält er aber in Zukunft aber von Tim Heene und Nico Glässer, die dem Coach zur Seite stehen.

Wo denn der Weg des FVB II hingehen soll, will Steffen Hoffmann gar nicht konkret festlegen. „Ich will weniger einen Tabellenplatz ausgeben, als vielmehr das Ziel, den Spaß am Fußball und am Training zu bieten. Im Optimalfall will ich um die internationalen Plätze mitspielen“, verortet sich Hoffmann gemäß des Bundesliga-Jargons in den Bereich der ersten sechs oder sieben Tabellenränge.