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Homogenität als Erfolgsschlüssel

Kreisliga A 3 Hohenlohe: Die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim sieht sich nicht in der Favoritenrolle

Sascha Höfer und Thorsten Beck leiten seit 2017 das Training der SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim. Beide waren zuvor als Trainer beim TSV Markelsheim tätig.

Wie läuft die Saisonvorbereitung?

Höfer: Die Trainingsbeteiligung ist hoch, die Spieler sind motiviert und freuen sich auf die neue Runde.

Wie lautet ihr Fazit zur vergangenen Saison?

Beck: Wir waren absolut zufrieden. Wir haben uns wieder Respekt erarbeitet. Ein großes Lob an dieser Stelle noch mal an die Mannschaft, die hervorragend mitgezogen hat. Vom gehandelten Absteiger vor Rundenbeginn bis zum Geheimfavoriten auf die Meisterschaft vor dem Start der Rückrunde zeigt allerdings auch, wie schnell sich die Vorzeichen ändern, die von außen an uns herangetragen werden.

Wie wirken sich die vielen Neuzugänge auf die Mannschaft aus?

Höfer: Bereits in der Winterpause haben wir neue Spieler bekommen, die sich in das Mannschaftsgefüge integriert haben. Für uns Trainer ist die Homogenität der Mannschaft oberstes Gebot, da hierin der Schlüssel zur Leistungsbereitschaft und Spielfreude liegt. Das wird sich auch nicht ändern. Die neuen Spieler passen hervorragend zu unserer Philosophie und zur Mannschaft.

Das Saisonziel des Vereins lautet „die gute letzte Saison bestätigen“. Ist dies wirklich der Anspruch angesichts der starken Neuzugänge?

Beck: Ja, absolut.

Was soll gegenüber der letzten Saison besser werden?

Höfer: Auf jeden Fall wollen wir Elfmeter verwandeln. In der abgelaufenen Runde hatten wir eine Fehlschussquote, die nicht akzeptabel war und uns Punkte gekostet hat“.

Ein Wort zur allgemeinen Stärke der Kreisliga A 3.

Beck: Die Klasse ist relativ ausgeglichen, in der Spitze sind aber Weikersheim/Schäftersheim, Creglingen, Taubertal/Röttingen und Dörzbach/Klepsau sicherlich dominierend“.

Die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim wird oft als kommender Meister genannt.

Höfer: Wir nehmen das als Wertschätzung für die Leistung der Mannschaft in der abgelaufenen Runde zur Kenntnis, nicht mehr und nicht weniger. Während einer Spielzeit kann viel passieren, wir legen deshalb unseren Fokus auf Beständigkeit und den einen oder anderen Überraschungsmoment.