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Im Interview Für Mittelfeldspieler Christoph Neusser hat Eppelheim das Zeug zur Spitzenmannschaft

„Im Kollektiv auftreten“

Christoph Neusser kam von seinem Heimatverein SpVgg Baiertal. und geht jetzt in die dritte Saison bei der SG ASV/DJK Eppelheim. Der 28-jährige ist ein technisch versierterSpieler, der es mag, das Spiel zu gestalten und der sich auch nicht scheut Defensivzweikämpfe zu führen. In Eppelheim ist er zu einem Führungsspieler gereift und besitzt die Fähigkeiten, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Wir fragten den Mittelfeldstrategen, mit welchen Erwartungen er in die neue Saison geht.

Eppelheim ist im letzten Jahr mit vielen Vorschusslorbeeren in die neue Runde gestartet. Wie erklären Sie sich den Leistungsabfall Ihrer Mannschaft in der Rückrunde?

Christoph Neusser: Leider hatten wir einige Stammspieler, die über einen längeren Zeitraum verletzt waren. Das stellt grundsätzlich ein Problem dar. Allerdings hätte man dies durch eine mannschaftliche Geschlossenheit und absoluten Siegeswillen kompensieren können. Nach einigen Niederlagen war dann die Luft draußen und wir gerieten in eine Abwärtsspirale. Ich hoffe, dass wir daraus gelernt haben und Rückschläge in der kommenden Saison besser wegstecken können.

Eppelheim hat sich für die neue Saison nochmals personell verstärkt und ist für viele ein heißer Aufstiegskandidat. Sehen Sie das auch so?

Neusser: Ja, das stimmt. Wir konnten uns qualitativ nochmals verstärken. Auf dem Papier haben wir eine gute Mannschaft, aber um tatsächlich oben mitzuspielen, müssen wir eine konstante Leistung auf hohem Niveau abrufen. Sollte uns das gelingen, dann ist ein Platz unter den ersten drei möglich.

Was muss sich gegenüber der vergangenen Saison ändern, um den Anspruch einer Spitzenmannschaft in der Landesliga gerecht zu werden?

Neusser: Das mag jetzt zwar banal klingen, aber das Wichtigste ist, dass wir eine geschlossene Einheit darstellen, in der jeder für jeden kämpft. Es muss eine Basis vorhanden sein, auf deren Grundlage wir unsere Qualität ausschöpfen können. Wenn uns das gelingt, dann könnten wir eine „Spitzenmannschaft“ werden.

Was für eine Rolle trauen Sie Ihrer Mannschaft in der kommenden Saison zu?

Neusser: Wir haben ohne Zweifel viel Qualität in unsrer Mannschaft. Wenn jeder Spieler sein Potenzial abruft, wir im Kollektiv auftreten und wenn wir von Verletzungssorgen verschont bleiben, dann sind wir ganz oben mit dabei.