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Kindertagesstätte Friedensstraße Einhausen Mit BA-Vorlesepatin Gerlinde Sebastian sprachen die Kinder über ihre Hobbys und Talente und erlebten eine kurzweilige Vorlesestunde

Jeder Mensch kann etwas ganz besonders gut

Seit der ersten BA-Vorlesestunde im Jahr 2008 ist Gerlinde Sebastian jedes Jahr als Patin für den BA im Einsatz. In diesem Jahr hat die Vorsitzende des Fördervereins offene Kinder- und Jugendarbeit Lorsch die Kindertagesstätte Friedensstraße in Einhausen besucht. Als Geschenk mit dabei war das Vorlesebuch „Von Drachen und Mäusen“, das der Beltz-Verlag allen BA-Vorlesepaten zur Verfügung gestellt hat und das nach der Aktion in den Kindergärten blieb. Von ihrer Vorlesestunde berichtete Gerlinde Sebastian:

„Wie schon bei meiner letzten Vorlesestunde wurde ich von Kita-Leiterin Maria Schelshorn sehr herzlich begrüßt. Eines der Kinder zeigte mir stolz die vielen schönen Bilder, die im Vorraum die Wände dekorieren. Kaum hatte ich die Staffelei für meine mitgebrachten Bilder im Leseraum aufgebaut, kam auch schon die erste der beiden Kindergruppen herein.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir mit der Geschichte ,Jeder kann etwas‘. Verschiedene Tiere, darunter ein Pferd, ein Eichhörnchen, ein Frosch, ein Maulwurf und ein Kuckuck, erzählen darin, was sie am besten können. Dazu erzählten die Kinder viel von sich, etwa über Basteln, Reiten, Fußballspielen und mehr.

Auf Bastelkartons hatte ich vergrößerte Kopien der Bilder aus den Geschichten aufgeklebt und die ausgeschnittenen Tiere mit Magneten versehen, so dass jedes Kind das Eichhörnchen und den Frosch über den Karton springen lassen durfte. Die Kids waren mit großer Freude dabei.

Die nächste Geschichte handelte von einer Schildkröte namens Fischbrötchen, die nach einem unfreiwilligen Ausflug aus ihrem Aquarium im Kuhstall landet. Da sie noch nie eine Kuh gesehen hat, wundert sie sich über die großen Kleiderhaken und die komischen Pinsel an deren Kopf sowie den langen Strick und den merkwürdigen Vier-Finger-Handschuh am Bauch. Die Kinder wussten sofort, dass es sich um Hörner, Ohren, Schwanz und Euter handelte.

Früher waren alle grün

In der Geschichte von ,Mirla und den grünen Menschen‘ erzählt der Vater seiner Tochter davon, dass früher alle Menschen und Dinge grün waren und es einige Schwierigkeiten gab, sie voneinander zu unterscheiden. Um das für alle einfacher zu machen, entscheidet man sich in der Geschichte dazu, dass die Menschen unterschiedliche Farben bekommen.

Viele Geschichten aus dem Vorlesebuch haben schöne und meist hintersinnige Botschaften für Groß und Klein! Eine gelungene Auswahl und erneut eine sehr kurzweilige Lesestunde! Vielen Dank an den BA für diese schöne, jährlich wiederkehrende Aktion.“ zg