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Weinheim Arbeit soll sichtbarer werden

Jugendring hat neuen Treff

Der Stadtjugendring will für seine Zielgruppen besser sichtbar werden. Dazu hat das Team um Geschäftsführer Martin Wetzel im Dezember einen Jugendtreff in einem leerstehenden Ladenlokal in der Bahnhofstraße eröffnet. „Wir wollen prüfen, zu welchen Zeiten die Jugendlichen vorbeikommen und unser Angebot danach ausrichten“, sagte Wetzel bereits bei der Mitgliederversammlung im November.

Mit dieser Maßnahme soll auch ein Schritt in Richtung eines zentralen Jugendhauses gegangen werden, das laut des Geschäftsführers in Weinheim immer noch fehle. Von außen weisen bisher nur die blauen Fahnen des Stadtjugendrings darauf hin, dass im Inneren des „Café Moja“, so heißt der Treff, Kinder und Jugendliche zusammenkommen können. Ein Tischkicker, Sitzgruppe und eine Bar, zusammengezimmert aus Holzpaletten, bilden die Einrichtung. An drei Tagen in der Woche ist jeweils für drei Stunden geöffnet: dienstags von 13 Uhr bis 16 Uhr, mittwochs von 14 Uhr bis 17 Uhr und donnerstags von 15 Uhr bis 18 Uhr.

Während der Ferien ruhte das Angebot, laut einem Aushang soll es aber in der zweiten Januarwoche wieder losgehen. Ob das Café der Mobilen Jugendarbeit bereits genutzt wurde, ist noch unklar. Unsere Lokalredaktion konnte keinen Stadtjugendring-Mitarbeiter erreichen. Jedoch: In den sozialen Netzwerken bleibt das Café Moja bisher ohne Erwähnung. Weder in der bei Jugendlichen beliebten Foto-App Instagram, noch bei Facebook sind Hinweise auf den neuen Treff zu finden. Auch auf der YouMatter-App, die der Stadtjugendring eigens für die direkte Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen entwickelte, sucht man Informationen und Hinweise bisher noch vergebens. wn