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Geschäftsleben Deutsche Krankenkassen übernehmen Kosten für Behandlungen

Königlich kuren an der Bäderstraße

Archivartikel

Bad Sárvár.Bad Sárvár ist mit seinem kastellartigen Schloss Nádasdy ein beliebtes Ziel für Reisefreudige, die einen gesunden Kurzurlaub planen. Tatsächlich ist die ungarische Kleinstadt an der ungarischen Bäderstraße eine „königliche Therme“ und erste Adresse bei Problemen mit dem Bewegungsapparat.

Mit 1300 Heilquellen und seinen modernen Kur- und Spa-Resorts gehört Ungarn zu den wichtigsten Gesundheitsreisezielen Europas. Die Westungarische Bäderstraße zwischen Sopron und Balaton mit ihren Heil- und Thermalquellen ist ein „Hot Spot“ für viele Therapien. In Bad Sárvár stieß man vor rund 50 Jahren auf zwei Thermalquellen: Die eine tritt aus rund 1000 Meter Tiefe mit 83 Grad Celsius aus, ist reich an Natriumchlorid und einzigartig in ihrer Qualität in Europa. Das Baden im Thermalwasser ist bei Problemen mit dem Stütz- und Bewegungsapparat, der Haut und sowie gynäkologischen Beschwerden wirksam. Die zweite, 43 Grad Celsius heiße Quelle, stammt aus 1200 Metern Tiefe und ist reich an Alkali und Hydrogenkarbonat. Dieses Thermalwasser bewährt sich bei Bewegungstherapien, Muskel- und neurologischen Therapien sowie bei der Rehabilitation nach Sportverletzungen.

Zwei Quellen sorgen für Bewegung

Neben den Anwendungen mit Thermalwasser wird in Bad Sárvár eine breite Palette an Hydro-, Elektro- und Mechanotherapien geboten. Für optimale Erholung während der Kur sorgt das erst 2010 komplett modernisierte Wellnesszentrum mit einer exklusiven Saunalandschaft samt Kneipp-Becken, Dampfbad, Aroma-Kabine und vielen weiteren Therapiemöglichkeiten.

Gemäß der EU-Richtlinien übernehmen deutsche Krankenkassen jene Behandlungskosten in Bad Sárvár, die auch im Heimatland des Patienten anfallen würden – am besten bei der eigenen Krankenkasse nachfragen und mit dem behandelnden Arzt über einen Kuraufenthalt in Ungarn sprechen. zg