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Kontinuität ist das Ziel

Kreisliga B 4 Hohenlohe: Thomas Heckel coacht jetzt SV Rengershausen

Nicht viel Fortune hatte der SV Rengershausen in den letzten beiden Jahren mit seinen Trainer-Verpflichtungen: Dimitrios Stergiou veränderte sich nach nur einer Saison in Richtung Hollenbach, Wolfgang Nachtnebel hielt gar nur eine halbe Spielrunde durch, ehe einmal mehr mit Eberhard Rudolf die altbewährte Kraft aus den eigenen Reihen ranmusste.

Nun hofft man beim SVR auf ein längerfristiges Arbeiten mit Thomas Heckel: Der 65-Jährige Künzelsauer, der zuletzt die A-Junioren des FV coachte und erst kürzlich seinen Trainerschein „aufgefrischt“ hat, zeichnete unter anderem schon für die TG Forchtenberg, den SV Bühlertann und den SV Mulfingen II verantwortlich.

Zu viele Gegentore

„Der erste Eindruck ist sehr gut“, freut sich der junge Spieler und Abteilungsleiter Florian Bauer. „Er hat uns am Ende der Rückrunde Trainingspläne gegeben. Nach dem ersten Plan sollten wir alleine – zum Beispiel mit Waldläufen – etwas tun, seit zwei Wochen trainieren wir nur auf dem Platz und sehr viel mit dem Ball. Da wir viele Gegentore aus Standards erhalten haben, gilt es Stellungsspiel und Abstimmung zu verbessern“.

Unter die Top 6

Da bei einer Liga mit nur noch 13 Teams schon ein guter Mittelplatz die Vorgabe, unter die „Top 6“ gelangen zu wollen, erfüllt, sollte dies für den Vorjahressiebten zu schaffen sein- schließlich trennten den SVR nur drei Tore vom Sechsten TSV Blaufelden.

Bei einer Auswärtsbilanz mit sechs Siegen, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen hätte eigentlich mehr drin sein müssen, doch auf dem heimischen Waldsportplatz standen sechs Pleiten nur fünf Dreier gegenüber. „Wir können uns das selbst nicht erklären“, meint Bauer auf die Frage, warum sich die Mannschaft auf fremden Platz wohler zu fühlen scheint als vor eigenem Publikum.

Standard-Schwäche

Die Lücken, die durch den Weggang von Abwehrspieler Cornelius Burkert und Mittelfeldspieler Markus Jungwirth entstanden sind, sollen die Nachwuchsspieler Lukas Jahn und Gregor Bauer schließen.

Die Stärken seines Teams sieht der Abteilungsleiter in der Offensive mit Nico Hirschlein und Markus Schenkel, eine große Schwäche ist neben dem Abwehrverhalten bei Standards die fehlende Konstanz der Mannschaft.

Florian Bauer erwartet in der neuen Runde viel Spannung im Kampf um die beiden Spitzenplätze, auf denen er Hohebach und Billingsbach erwartet.

Mit der Reduzierung der Liga auf 13 Teams kann der junge Spieler gut leben: „Nach einer extrem langen Saison ist das für ein Jahr in Ordnung“.