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Literatur „Tiefer Grund“ von Costello und Richards

Krimi fehlt die Spannung

Archivartikel

Nach der Abschlussfeier der High School von Cherringham ertrinkt der allseits beliebte Lehrer Josh Owen in der Themse. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass der Tote mit Drogen vollgepumpt war. Da es in der Vergangenheit der Schule bereits Drogenprobleme gab, will die Schuldirektorin Sarah Edwards der Sache diskret auf den Grund gehen. Zum Glück kommt Sarahs Freund Jack rechtzeitig aus den USA zurück, um ihr tatkräftig zur Seite zu stehen.

Das britisch-amerikanische Autorenduo Matthew Costello und Neil Richards hat bereits sehr erfolgreich eine ganze Reihe kürzerer Geschichten als E-Books in der Cherringham-Reihe veröffentlicht. Jetzt folgt mit „Tiefer Grund“ der erste Print-Roman.

Das Buch kann jedoch nicht wirklich überzeugen und ist eher ein Familien- denn ein Kriminalroman. Die Geschichte ist ausgesprochen dünn und oberflächlich. Die Handlung plätschert recht spannungslos vor sich hin, das Ende ist frühzeitig absehbar (Matthew Costello/Neil Richards: „Tiefer Grund“. Bastei Lübbe Verlag, Köln. 320 Seiten, 9,90 Euro). dpa