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VfL Hockenheim Nach Scheitern in Aufstiegsspielen soll erneuter Anlauf genommen werden

Mindestens Platz zwei

Nachdem der VfL Hockenheim in der Saison 2016/17 das Tabellenende der Kreisklasse B1 geziert hatte, folgte in der darauffolgenden Spielzeit ein kometenhafter Sprung bis auf Rang zwei. Erst in den Aufstiegsspielen mussten sich die Rennstädter dann beugen und blieben ein weiteres Jahr B-Ligist.

„Wir haben über die beiden Spiele geredet und sie analysiert. Natürlich haben wir uns die Ausgangslage verhagelt mit dem Gegentor gegen den Polizei SV in der Nachspielzeit“, erinnert sich VfL-Coach Uwe Zahn. „Dennoch kann man eine überragende Rückrunde nicht an einem Spiel festmachen.“

Das Scheitern ist abgehakt, bei den Grün-Weißen geht der Blick nach vorne und die Zielsetzung lautet erneut „mindestens Platz zwei“. Im Team gab es nur geringfügige Änderungen, so dass an der Spielstärke der Hockenheimer wenig zu rütteln sein wird. Lediglich Safaa Alazawi, der sich im Relegationsspiel gegen den SV Laudenbach (0:4) einen unnötigen Platzverweis abgeholt hatte, wurde aus disziplinarischen Gründen freigestellt. „Mit Yannik Roth haben wir einen lauf- und kampfstarken Ersatz gefunden“, erklärt Zahn. Bitter ist hingegen der Ausfall von Nick Schlegel, der sich in der Aufstiegsrunde einen Kreuzbandriss zugezogen hat und mit dem in der kommenden Saison wohl gar nicht zu rechnen sein wird.

Dennoch blickt Zahn optimistisch voraus. „Alle Spieler sind im Training und ziehen gut mit“, befindet Zahn. Zum Saisonstart wartet auf den VfL mit dem A-Liga-Absteiger TSG Eintracht Plankstadt II gleich mal ein Gradmesser.

Das zweite Spiel wurde verlegt und in der dritten Runde sind die Rennstädter spielfrei. Grund dafür sind die Arbeiten am eigenen Sportgelände. Der alte Hartplatz verschwindet und weicht einem Rasenplatz, zudem wird der bestehende Rasen saniert.