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Mit Hohenloher Rekordbeteiligung

Landesliga Württemberg: Sechs Vereine aus dem Bezirk bereichern die Staffel 1 / Zwei Derbys zum Auftakt

Mit Rekordbeteiligung aus dem Bezirk Hohenlohe geht die Landesliga Staffel 1 in die Saison 2018/19. Sechs Vereine sind es – damit ist die Bestmarke der Saison 2007/08 eingestellt.

Fast wären es diesmal sieben Vereine gewesen. Der SV Wachbach scheiterte nur knapp in der Aufstiegsrelegation am Landesligisten TV Pflugfelden. Vier Fanbusse begleiteten die Wachbacher Fußballer nach Ingersheim und sorgten für ein einmaliges Spektakel. Zuvor hatte sich Wachbach in Remseck gegen NK Croatia Bietigheim (Bezirk Enz/Murr) mit 4:2 nach Verlängerung und in Künzelsau gegen die SG Schorndorf (Ostwürttemberg) mit 1:0 durchgesetzt.

Dass es jetzt sechs Landesliga-Teams sind, hat Gründe. Die etablierten Clubs Spvgg Gröningen-Satteldorf und der TSV Crailsheim sowie der vor einem Jahr aufgestiegene TSV Pfedelbach konnten die Liga halten. Aus der Verbandsliga Württemberg allerdings stiegen die Spfr. Schwäbisch Hall und die TSG Öhringen in die Landesliga ab. Dazu kommt mit dem SSV Gaisbach der Bezirksliga-Meister aus Hohenlohe. Weitere Aufsteiger in die Landesliga sind SV Germania Bietigheim (Meister Bezirk Enz/Murr), SV Allmersbach (Ostwürttemberg) und Aramäer Heilbronn (Unterland).

Mit dem SV Breuningsweiler steigt der Meister 2017/18 in die Verbandsliga auf, Vizemeister FV Löchgau schaffte den Aufstieg über die Relegation gegen den Verbandsligisten SKV Rutesheim. Im Tabellenkeller rettete sich der TV Pflugfelden mit dem Sieg gegen Wachbach und hielt die Liga.

Abgestiegen in die Bezirksliga sind der SV Leingarten, SG Stetten-Kleingartach (beide Bezirk Unterland) sowie der SV Salamander Kornwestheim und die Spvgg Ludwigsburg (beide Enz/Murr). Ludwigsburg spielte bis 2005 noch Oberliga und bis 2011 Verbandsliga. Jetzt folgte der Absturz in die Bezirksliga.

Die Umfrage unter den Hohenlohe-Vertretern nach dem kommenden Meister bestätigt mit Satteldorf (drei Nennungen) und Schwäbisch Hall (vier), dass auch im Bezirk Hohenlohe guter Fußball mit Ambitionen nach oben geboten wird.

Allgemein gilt der TSV Heimerdingen (viermal in Hohenlohe genannt), der seit 2012 ununterbrochen in der Landesliga spielt, als Titelfavorit. Gleich am ersten Spieltag muss dort der TSV Crailsheim antreten. Pfedelbach muss zum Aufsteiger Aramäer Heilbronn. Zwei Top-Derbys aber sind der Kracher zum Saisonauftakt: Gaisbach empfängt Öhringen, Satteldorf spielt gegen Schwäbisch Hall.

Zwischen dem achten und 18. Spieltag war der TSV Crailsheim in der letzten Saison gut vorne mit dabei, zumindest Platz zwei war da stets in Reichweite. Am Ende kam Platz sieben heraus.

Abteilungsleiter Sebastian Karg blickt zuversichtlich auf die neue Runde. „Wir wollen uns weiter verbessern und mehr Punkte als in der Vorsaison (da waren es 43) holen. Wichtig ist, dass sich unsere Mannschaft spielerisch weiterentwickelt und die Chancenverwertung besser wird. Wir brauchen mehr Effizienz vor dem Tor. Außerdem wollen wir noch mehr Konstanz über die gesamte Saison hinweg erreichen. Für diese Ziele sehen wir uns mit unserem Kader sehr gut ausgerüstet.“ Vier Spieler haben den TSV verlassen, fünf kamen neu hinzu.

„Auftrag erfüllt“ – so Abteilungsleiter Fritz Zott vom Aufsteiger SSV Gaisbach.