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Sachbuch Henning Lobin schreibt „Digital und vernetzt“

Neues Bild der Sprache

Archivartikel

Unter dem Titel „Digital und vernetzt“ hat der Sprachwissenschaftler Henning Lobin einen Essay über, so der Untertitel, „Das neue Bild der Sprache“ geschrieben. Der Linguist, der seit Kurzem Direktor des Mannheimer Instituts für Deutsche Sprache ist, geht dabei von den Veränderungen aus, die sich durch den Gebrauch elektronischer Medien ergeben. Früher herrschte ein Bild der Sprache vor, das sie als (stark) regelhaft beschrieb und in ihr ein von Menschen geschaffenes und zu pflegendes Kulturgut sah; durch schnelle Kommunikationsweisen in Internet und Sozialen Medien wird der Sprachgebrauch nun vielfältiger.

Lobin beschäftigt in seinem Buch etwa die Frage, wie groß die Spannung geworden ist zwischen tatsächlicher Sprachverwendung und einem idealen, „guten“ Deutsch. Besonderes Augenmerk schenkt er der Sprachwissenschaft und ihren computergestützten Forschungen. (Lobin: „Digital und vernetzt. Das neue Bild der Sprache“. Metzler Verlag, Stuttgart. 200 Seiten, 19,99 Euro) tog