Startseite Fallback für unzugeordnet und Altdaten bzw Archiv

TSG Eintracht Plankstadt Mit dem neuen Trainergespann Moses Kopotz und Pierre Banek sowie einigen vielversprechenden Neuverpflichtungen soll der Umbruch erfolgreich gestaltet werden

Oberstes Ziel Klassenerhalt

Durch einen starken Schlussspurt hat die TSG Eintracht Plankstadt in der Fußball-Landesliga am Ende der Saison noch die Kurve bekommen und ist über dem roten Strich gelandet. Das scheidende Plankstadter Trainergespann Frank Engelhardt und Björn Weber hat damit sein angestrebtes Ziel, den Klassenerhalt erreicht und seinen Nachfolgern ein gutes Feld hinterlassen. Nun beginnt bei der TSG Eintracht mit dem neuen Übungsleiterduo Moses Kopotz und Pierre Banek sowie Torwarttrainer Marc Neef eine neue Ära.

Kopotz, der die B-Lizenz besitzt, war zuletzt beim VfR Mannheim II als Trainer tätig, sein Pendant Pierre Banek trainierte die U 16 und U 23 des SV Waldhof Mannheim und ist Inhaber der A-Lizenz. Beide verstehen ihr Trainerhandwerk, können gut mit jungen Spielern umgehen und wissen genau, was sie in Plankstadt erwartet. „Unser oberstes Ziel wird es sein, die Klasse zu halten. Dazu ist es nötig, schnellstmöglich eine schlagkräftige Truppe aufs Feld zu schicken, die uns die ersten Punkte sichert“, erklärt Pierre Banek, der auch zu verstehen gibt, dass er mit seinem Partner Kopotz ein gleichberechtigtes Trainer-Duo bildet in der jegliche Vorgehensweise gemeinsam abgestimmt wird.

Der Kontakt der beiden nach Plankstadt kam übrigens über Vorgänger Frank Engelhardt zustande. „Wir standen schon länger in enger Verbindung und Frank hat uns beide der TSG Eintracht Plankstadt empfohlen“, berichtet Kopotz. Der neue Kader des Landesligisten hat sich stark verändert, dennoch ist es den Verantwortlichen gelungen, wichtige Stützen im Verein zu behalten. „Darüber sind wir froh, dennoch verlieren wir auch einige gute Spieler“, betonen Banek und Kopotz.

Kapitän Daniele Patti pausiert, Thomas Langer und Phillip Fischer wechseln beide zum Landesligaaufsteiger FT Kirchheim, Tim Wäckerle zum Ligakonkurrenten FV Brühl. Dadurch verliert die TSG Eintracht wichtige Leute in der Abwehrkette. Mittelmann Nikolai Neugebauer sucht sein Glück beim Verbandsligisten Kirrlach.

Doch Kopotz und sein Mitstreiter haben ihre Beziehungen spielen lassen und elf neue Spieler nach Plankstadt geholt, wovon aus der Sicht der beiden ein Großteil die nötige Qualität mitbringt, um das Primärziel Ligaverbleib erneut zu schaffen.

Emre Büyükpinar und Mats Bernauer, beide Offensivspieler, kommen vom FC Dilsberg, David Ghanadi und Sebastian Mertens bringen aus St. Ilgen Landesligaerfahrung mit, genauso wie Felix Schreckenberger, der von Eppelheim nach Plankstadt wechselt und die rechte Außenbahn beackern soll. Mike Blumhardt kommt vom Landesligisten VfL Kurpfalz Neckarau an die Jahnstraße und auch Ferhat Gülden von der U23 des VfR Mannheim ist ein heißer Kandidat für die Sechserposition. „Wir haben noch einige talentierte Kicker in der Hinterhand, die den etablierten Spielern sicherlich auf die Pelle rücken wollen“, heizen die beiden Übungsleiter den Konkurrenzkampf kräftig an. Auf das Spielsystem angesprochen, halten sich beide bedeckt. Dennoch sickerte beim Gespräch durch, dass als Außenverteidiger Johannes Gaa rechts und Steffen Rittmeier links sowie die beiden Neuzugänge Blumhardt und Mertens in der Innenverteidigung die besten Karten besitzen.

Das Auftaktprogramm könnte nicht schwerer sein, denn mit Waldhof II, Bammental, Neuling Kürnbach sowie Eppelheim steht der TSG Eintracht einiges bevor.

Unser Tipp: Die Abgänge müssen erst verkraftet werden. Aber die neuen Trainer scheinen das richtige Rezept für den Liga zu besitzen