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Kino „Solo: A Star Wars Story“ erzählt von Han Solo vor den Ereignissen von „Krieg der Sterne“ / Den Ableger der Star-Wars-Reihe setzte Ron Howard in Szene

Spontaner Regisseur liefert galaktische Geschichte

Es schienen keine guten Vorzeichen zu sein. Eigentlich sollten Phil Lord und Chris Miller die Regie für den neuen „Star Wars“-Film übernehmen. Doch dann gab es so viel Unstimmigkeiten und Ärger, dass die beiden noch während der Dreharbeiten gehen mussten. Panisch wurde nach kurzfristigem Ersatz gesucht – und in Ron Howard erfunden. Der zweifache Oscarpreisträger sprang ins kalte Wasser und machte sofort mit dem Drehen weiter. All das sind nicht die besten Voraussetzungen. Und doch hat Howard den Zeitplan eingehalten, sodass „Solo: A Star Wars Story“ am 24. Mai in die Deutschen Kinos kommen kann, nachdem der Film am Dienstagabend bei den Internationalen Filmfestspielen mit internationaler Schauspielerprominenz (die Hauptrolle des Han Solo spielt der Kalifornier Alden Ehrenreich) im französischen Cannes gezeigt wurde. Der internationale Kinostart ist erst einen Tag später am 25. Mai – auf den Tag genau 41 Jahre nach der Veröffentlichung von Krieg der Sterne im Jahr 1977.

Die Geschichte geht zurück in die Vergangenheit. In die Zeit, als Han Solo noch ein junger Mann war und seinen Weg im Leben suchte. Das faschistoide Imperium gibt es zwar schon, doch für Han spielt das zunächst keine allzu große Rolle. Er ist viel zu sehr damit beschäftigt, mit seiner Freundin Qi’ra den prekären Verhaltnissen auf dem Planeten Corellia zu entkommen. Doch das geht schief, das Paar wird getrennt und Han muss fliehen …

Die Zuschauer erfahren so, wie Han zu seinem Nachnamen kam, dass das erste Treffen mit Chewbacca alles andere als friedlich war, wie Han Pilot des Raumschiffes Millennium Falcon wurde und welche Rolle Lando Calrissian (Donald Glover) dabei spielte. Hinzu kommen neue Charaktere wie Hans Freundin Qi’ra (Emilia Clarke), der Draufgänger Beckett (Woody Harrelson) und der Bösewicht Dryden Vos (Paul Bettany).