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Wildwechsel

Straßenränder genau beobachten

Archivartikel

Hamburg.Wildtiere springen vor allem in der Dämmerung oft ganz plötzlich auf die Straße. Autofahrer sollten deshalb die Ränder an beiden Seiten der Fahrbahn aufmerksam beobachten, rät die Zeitschrift „Auto Bild“. Zeigen sich Tiere neben oder auf der Fahrbahn, nehmen Autofahrer Tempo raus, hupen und blenden ab. Tempolimits sollten unbedingt eingehalten werden: Denn rennt ein Tier in 60 Meter Entfernung über die Straße, kann der Autofahrer noch vorher bremsen, wenn er mit 80 km/h unterwegs ist, so „Auto Bild“ unter Berufung auf ADAC-Berechnungen.

Schwein wird zum Nashorn

Bei 100 km/h prallt das Auto dagegen noch mit über 60 km/h gegen das Tier. Ein Wildschwein beispielsweise bekommt dabei die Wucht von etwa 3,5 Tonnen – so viel wiegt etwa ein Nashorn. Lässt sich eine Kollision nicht vermeiden, rät „Auto Bild“: nicht ausweichen und eine Vollbremsung machen. Ausweichmanöver enden häufig im Gegenverkehr oder am Baum. tmn