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Kriminalroman Karl Olsberg schreibt „Das Kala-Experiment“

Thriller über Zeit jenseits der Kontrolle

Archivartikel

Kann die Zukunft unsere Gegenwart beeinflussen? Und gibt es so etwas wie Zeit überhaupt? In seinem jüngsten Thriller „Das KALA-Experiment“ (Piper) beschäftigt sich Autor Karl Olsberg mit der Frage nach der Zeit – und damit, was passiert, wenn sie aus den Fugen gerät. Dreh- und Angelpunkt ist ein Physiker, der kurz nach einem Interview mit der Bloggerin Nina Bornholm Suizid begeht.

Die junge Frau beginnt, zu recherchieren. Dabei stellt sich heraus, dass der Physiker an einem geheimen Projekt mitgearbeitet hat, das die Zeit aus den Fugen zu heben scheint. Dann häufen sich unerklärliche Ereignisse: Die Leiche einer Frau wird gefunden – doch die Frau selbst spaziert quicklebendig umher. Ist es ein und dieselbe Person? Die Uhr der Toten zeigt ein Datum aus der Zukunft. Es ist dasselbe Datum wie das auf einer Zeitung, die in einem abgestürzten Flugzeug gefunden wird. Bornholm und ihre Unterstützer glauben: Der Weltuntergang steht bevor. Aber lässt er sich noch verhindern? (Karl Olsberg: „Das Kala-Experiment“. Piper Verlag, 432 Seiten, 10 Euro).