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Krimi Kate Rhodes’ Romanheld ist ein zehnjähriger Junge

Traumatische Entführung

Wie furchtbar muss es für einen Zehnjährigen sein, Zeuge eines Überfalls zu werden, bei dem die eigene Mutter entführt wird. Das passiert Mickey Riordan, als er mit seiner Mutter Clare in einem Londoner Park joggt, in Kate Rhodes’ Roman „In tödlicher Stille“. Der Junge schafft es, sich zu verstecken und zu flüchten, doch das Ereignis traumatisiert ihn derart, dass er nicht mehr in der Lage ist, darüber zu sprechen.

Nicht einmal, als die Polizei auf Indizien stößt, die Hinweise auf den Verbleib seiner Mutter liefern, bricht er sein Schweigen. Dabei wäre er doch der Einzige, der die Ermittlungen mit seinen Aussagen vorantreiben könnte. Doch er bleibt stumm, zumindest für eine lange Zeit.

Psychologin im Einsatz

Die Britin Kate Rodes, promovierte Literaturwissenschaftlerin mit Lehraufträgen an britischen und amerikanischen Universitäten, setzt in ihrem neuen Buch zum fünften Mal ihre Kriminalpsychologin Alice Quentin ein. In diesem Fall muss sie den Zehnjährigen zum Reden bringen. Sehr spannend! dpa