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Roman Andrej Nikolaidis’ „Der ungarische Satz“

Über Fragen der Flucht

Archivartikel

Diesen Roman sollte man in einem Ritt lesen. „Der ungarische Satz“ von Andrej Nikolaidis kommt mit nur einem Punkt aus – hinter dem letzten Wort. In einem fabelhaft gestalteten Bewusstseinsstrom nähert sich zuvor der Ich-Erzähler anlässlich des Selbstmordes eines Freundes Fragen nach Vertreibung, Ethik und Dasein. Der 1974 in Sarajevo geborene Autor gilt als eine der wichtigsten Stimmen in der

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