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Literatur „Blutrausch“ von Chris Carter

Verbrechen schockiert Kriminalisten

Archivartikel

Los Angeles ist aufgeschreckt. Ein Wahnsinniger hat eine junge Frau getötet, das Modell Linda Parker. Ein Mord ist immer schlimm, doch dieser hier schockiert sogar die beiden Ermittler vom Polizei-Department Los Angeles, Robert Hunter und seinen Kollegen Carlo Garcia, die doch einiges gewöhnt sind.

Als sie an den Tatort gerufen werden, nehmen sie zuerst das kalte und völlig in Rot getauchte Schlafzimmer der Toten wahr. Der Mörder war offenbar im Rausch, denn er hat den Raum, in dem er die Tote wie ein Ausstellungsstück aufbahrte, in Blut getränkt. Am furchtbarsten aber ist für die beiden der Anblick des Opfers selbst: Es wurde verstümmelt.

Drastische Details

Auf dem Rücken Parkers entdecken die Ermittler eine eingeritzte rätselhafte Botschaft: Schönheit umgibt sie. Was soll das bedeuten? Steckt in den auf Latein formulierten Worten womöglich das Motiv für den Mord?

Chris Carter schickt Hunter und Garcia in „Blutrausch“ nun schon zum neunten Mal ins Rennen. Und auch dieser Fall des derzeit in London lebenden Autors, der selbst forensische Psychologie studierte und viele Jahre die Staatsanwaltschaft beriet, hat es in sich.

Von den harten Details mal abgesehen, stellt Carter in diesem Roman auch den Sinn von zweifelhaften Schönheits-Operationen in Frage. Die Spannung währt bis zur letzten Seite mit einer Schlussszene, die Fans vermutlich ungeduldig auf den Folgeroman warten lässt. dpa