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Im Test Der Honda Jazz überzeugt mit hoher Variabilität im Innenraum / Sitze lassen sich hochklappen

Viel Platz unterm hohen Dach

frankfurt.Es gibt Kleinwagen, die ihrem Segment eigentlich entwachsen sind. Denn sie bieten auf allen Sitzplätzen trotz kompakter Abmessungen reichlich Kopf- und Beinfreiheiten sowie einen akzeptabel großen Kofferraum. Über solch ein eindrucksvolles Raumangebot verfügt auch der Honda Jazz. Die coole Kiste mit dem hohen Dach schont mit ihren Maßen Knie und Frisuren der Insassen. Zudem können Koffer über eine angenehm niedrige Ladekante in ein Fach gehievt werden, das ein Volumen von 354 Litern aufweist. Ratzfatz lassen sich die Rücksitze versenken. Dies zeitigt dann ein ebenes Fach mit einer Kapazität von 1314 Litern.

Große Windschutzscheibe

Punkten kann der Jazz aber auch mit seinen Kinosesseln, den sogenannten Magic Seats. Vier unterschiedliche Modi lässt das Gestühl zu. Unter anderem können die Sitzflächen wie bei Kinositzen in senkrechter Position hochgeklappt werden. Da lassen sich dann hinter den Vordersitzen hohe Gegenstände unterbringen. Das nennt man große Innenraumvariabilität, die durch die Position des unter den Vordersitzen platzierten Kraftstofftanks ermöglicht wird. Zum Gefühl der Geräumigkeit trägt auch die große Windschutzscheibe bei, die weit hinten mit dem Dach zusammenläuft.

Ansonsten gibt sich der Innenraum sehr aufgeräumt. Die schwarze Armaturentafel und Oberflächenverkleidung werden durch Zierelemente mit Chromakzenten aufgewertet. Zahlreiche Fächer nehmen die verschiedensten Utensilien auf. An der Verarbeitung der Materialien gibt es nichts zu meckern. Nicht erschrecken muss der Fahrer, wenn die Beleuchtung des Tachos von Weiß zu Grün wechselt. Dann nämlich pflegt der Wagenlenker eine effiziente Fahrweise, und die trägt bekanntlich zu einem geringeren Verbrauch bei. Apropos: Laut Werk verbraucht der Vierzylinder mit 102 PS im Durchschnitt 5,2 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Ein guter Wert, der bei Testfahrten nur minimal mit 0,7 Litern übertroffen wurde.

102 und 130 PS

Neben dem 102 PS starken 1,3-Liter-Vierzylinder bietet der japanische Autohersteller zusätzlich einen 1,5-Liter-Vierzylinder an, der 130 PS leistet. Der gefahrene 1.3 i-VTEC Elegance entwickelt ein maximales Drehmoment von 123 Newtonmetern (Nm). Die Ausführung mit manuellem Sechsganggetriebe erreicht in 11,4 Sekunden die 100-Kilometer-Marke. Der Vortrieb endet bei 190 km/h. Damit zählt der Honda Jazz nicht unbedingt zur Kategorie der Rennsemmeln. Flottes Vorankommen ist aber alle mal möglich, wobei der ausdrucksstarke Japaner mit der geschwungenen Front auch keineswegs die Autobahn fürchten muss.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger präsentiert sich der überarbeitete Jazz eine Spur sportlicher. Dies erkennt man an der geschärften Optik und man spürt es beim Fahren. Das eher straff abgestimmte Fahrwerk lässt den Komfort dennoch nicht vermissen. Leicht erhöht genießen die Insassen den Fahrspaß. Der japanische Kleinwagen lässt sich dabei agil steuern – wendig in der Stadt und handlich auf der Landstraße. Der Honda Jazz 1.3 i-VTEC Elegance kostet mit einer manuellen Sechs-Gang-Schaltung 19 990 Euro. Der Basispreis liegt bei 16 640 Euro.

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/auto

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