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Vorlesen macht Spaß – und schlau!

„Leser wird man durchs Lesen“, sagt der Geschäftsführer der ZEIT-Verlagsgruppe, Rainer Esser. Damit aus Kindern einmal Leseratten werden, kommt es darauf an, dass sie sich an Vorbildern orientieren können. Doch die sind nicht immer vorhanden: Denn wie eine Studie der Stiftung Lesen zeigt, wird in jeder dritten Familie mit kleinen Kindern selten oder gar nicht vorgelesen.

Betroffen sind demnach rund drei Millionen Kinder und Jugendliche, die in der Folge nur über eine schwache Lesekompetenz verfügen. „Dabei sind Lesefreude und Lesekompetenz wichtige Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung und ein erfolgreiches Leben“, so die Stiftung Lesen. Rund 78 Prozent der Kinder, denen mehrmals in der Woche oder täglich vorgelesen wird, fällt das Lesenlernen leicht. Sie sind allgemein erfolgreicher in der Schule und verfügen über einen besonders ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Bereits 15 Minuten am Tag genügen, sagen die Experten. Zusammen mit seinen Partnern bietet der Bergsträßer Anzeiger seit Jahren Leseförder- und medienpädagogische Projekte für alle Altersgruppen an. Die BA-Vorlesestunde soll die Vorlesekultur in den Kindergärten der Region ein Stück weit unterstützen. Jedes Jahr im Herbst werden die Kitas dabei eine Stunde lang von bekannten und engagierten Bergsträßer Bürgern besucht, die ein schönes Buch mitbringen und sich eine Stunde Zeit zum Vorlesen nehmen. Partner waren in diesem Jahr erneut die Verlagsgruppe Beltz und die Sparkasse Bensheim. Bilder aller teilnehmenden Kitas gibt es auf den folgenden Seiten und im Internet. red