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„Wollen uns Woche für Woche verbessern“

Archivartikel

Kreisliga A 3 Hohenlohe: Peter Lanig und Rudi Mauritz bei der Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern als Trainer-Duo aktiv

Mit einem neuen, interessanten Trainergespann geht die Spvgg Apfelbach/Herrenzimmern in die Saison.

Für Peter Lanig ist es die erste Trainerstelle, zudem als Spielertrainer. Und mit Rudi Mauritz unterstützt ihn ein „alter Hase“. Lanig ist daneben noch DFB-Mobil-Teamer, WFV-Instruktor und Trainer bei der Saller-Fußballschule.

Herr Lanig, wie kam es zu Ihrer Verpflichtung als Trainer bei der Spvgg?

Lanig: Durch gute konstruktive Gespräche mit der Spvgg Apfelbach/Herrenzimmern.

Wie wirken sich die Veränderungen im Team auf die Mannschaft aus?

Lanig: Ich bin neu zu dieser Saison und kann nicht genau sagen, was in der Vergangenheit war und wie sich Neuzugänge/Abgänge auf die Mannschaft auswirken. Wir sind das Team 2018/2019 und wir arbeiten nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft, sondern im „Jetzt“.

Wie ist die Zielsetzung für die neue Saison?

Lanig: Bestmöglichst gemeinsam zur Freude für unsere Zuschauer, den Verein und die Sponsoren Fußball zu spielen.

Wo steht die Kreisliga A 3?

Lanig: Ich schätze die Liga dieses Jahr stark ein. Wir müssen auf uns schauen und uns Woche für Woche verbessern.

Worauf freuen Sie sich in der kommenden Saison besonders?

Lanig: Auf jede Trainingseinheit und auf die Spiele.

Welche Veränderung wünschen Sie sich für den Amateurfußball?

Lanig: Ich habe mir dazu schon vor längerer Zeit Gedanken gemacht und meine Ideen für eine Form des Amateurfußballs niedergeschrieben. Ich denke, dass der Amateurfußball speziell im Breitenfußball eine Umstrukturierung benötigt. Aufgrund des demografischen Wandels und der Tatsache, dass viele jungen Menschen sich in der „Rush-Hour des Lebens“ befinden. Unter der „Rush Hour des Lebens“ versteht man einen Zeitabschnitt, in dem viele Dinge wie Studium, Karriere im Beruf und Familiengründung erfolgreich absolviert werden müssen. Viele kleine Vereine haben, dann das Problem, dass sie keine 11er/ 9er Mannschaft mehr stellen können. Wenn deswegen dann ein Verein seine aktive Mannschaft abmelden muss, „stirbt“ nicht nur die Mannschaft, sondern auch ein Teil des Vereinslebens. Dadurch geht ein wichtiger „Sozialraum“ verloren. Des Weiteren fehlt den jungen Spielern ein Ansporn, Fußball zu spielen. Deshalb sollte eine neue 7gegen7-Liga unter dem Dach des Verbandes gegründet werden. Der Liga sollte dann genauso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden wie zum Beispiel den Kreisligen.