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Im Interview Ketschs Außenverteidiger Emre Güc sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg – wenn alle an einem Strang ziehen

„Zu verschworener Gemeinschaft werden“

Emre Güc geht nun ins fünfte Jahr beim Fußball-Landesligisten Spvgg 06 Ketsch. Der Allrounder bekleidete schon mehrere Rollen in der Mannschaft, ist nun als rechter Außenverteidiger auf seiner Wunschposition angekommen und zu einem Aktivposten in Ketsch gereift. Ein komplizierter Handbruch hatte den sympathischen Zeitgenossen Anfang 2017 für längere Zeit außer Gefecht gesetzt.

Doch rechtzeitig zu den Aufstiegsrelegationsspielen in die Landesliga vor einem Jahr stand Güc in der Abwehr wieder seinen Mann und trug mit zum Aufstieg der 06er in die höhere Klasse bei. Wir fragten den 24-Jährigen, mit welchen Erwartungen er in die neue Saison startet.

Finden Sie, dass die neuformierte Mannschaft die stärkste Truppe ist, seit Sie in Ketsch Fußball spielen?

Emre Güc: Wir haben viele gute Spieler in unserer Mannschaft, das ist richtig. Ob es jetzt die stärkste Truppe ist, seit ich in Ketsch spiele, muss sich noch herausstellen. Wichtig wird sein, wie sich die neuen Spieler in den Kader einfinden. Die Chemie muss passen, das war in der abgelaufenen Saison der Fall, da war die Stimmung perfekt. Wenn wir das auch in der kommenden Runde praktizieren, dann ist vieles möglich.

Was schätzen Sie an Trainer Frank Eissler, der ja sichtlich in Ketsch Erfolg hat?

Güc: Frank Eissler ist ein sehr guter Trainer, der ein abwechslungsreiches Training macht und mit dem man über alles reden kann. Zusammen mit Co-Trainer Erdal Öksüz bildet er ein perfektes Gespann. Die zwei erfahrenen Fußballer bringen richtig Dampf ins Trainingsgeschehen und das macht riesig Spaß.

Ketsch hat für die neue Saison nochmals personell kräftig nachgerüstet. Dadurch ist das Gerangel jetzt sicherlich groß um die Stammplätze, zumal Trainer Eissler klar zu verstehen gibt, dass es keine Stammplatzgarantie geben wird. Wie sehen Sie ihre Rolle in der neuen Saison?

Güc: Ja das stimmt, wir haben mittlerweile einen Kader von 26 Mann. Aber über meinen Stammplatz mache ich mir keine Sorgen, denn ich werde wie in all den vorangegangen Jahren wieder meine Leistung abrufen, so dass der Trainer gar keinen Grund zu Beanstandung hat. Genaueres wird man dann in der neuen Runde sehen.

Ketsch wird von vielen Fußballexperten bereits im Vorfeld hoch gehandelt. Glauben Sie dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind?

Güc: Ich denke schon. Wir haben in der zurückliegenden Runde bereits bewiesen, dass wir auch gegen große Mannschaften sehr gut ausgesehen und den einen oder anderen Punkt eingefahren haben. Aber das klappt auch nur, wenn sich jeder einzelne Spieler in den Dienst der Sache stellt und wir zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammenwachsen und jeder für jeden kämpft. Dann werden wir auch eine passable Platzierung erreichen. Bild: Fischer