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Insgesamt 13 Verdächtige in Missbrauchsfall Bergisch Gladbach

Archivartikel

Südwest/Rheinland-Pfalz/Hessen.Bei der jüngsten Razzia zum Missbrauchsfall Bergisch Gladbach sind die Ermittler gegen sechs Verdächtige in Baden-Württemberg, zwei Verdächtige in Rheinland-Pfalz und fünf Verdächtige in Hessen vorgegangen. Mehr als 50 Einsatzkräfte waren daran beteiligt, wie die Kölner Polizei am Mittwoch berichtete. Es seien Handys, Laptops und andere Datenträger sichergestellt worden. Nach Angaben von baden-württembergischen Sicherheitskreisen gab es Durchsuchungen im Bereich der Polizeipräsidien Aalen, Karlsruhe, Offenburg, Heilbronn, Ulm und Reutlingen. Zudem wurden ein Objekt im Raum Koblenz, eines in der nördlichen Pfalz, zwei Objekte in Südhessen und eines in Osthessen kontrolliert.

Insgesamt hatte es in zwölf Bundesländern Razzien gegeben. Dabei durchsuchten die Ermittler die Wohnungen von 50 Tatverdächtigen, darunter zwei Frauen. Es geht nach Angaben der Ermittler um den Verdacht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie. Die Verdächtigen stünden nicht im Verdacht, selbst Kinder missbraucht zu haben.

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