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LSBTI in der Metropolregion

Jeder Dritte beleidigt, belächelt oder beschimpft

Mannheim.In  der Metropolregion gibt jeder Dritte an, egal ob lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich (LSBTI), im vergangenen Jahr beleidigt, belächelt oder beschimpft worden zu sein. Jeder Fünfte berichtet sogar von Gewalt. Das hat eine Online-Befragung im Auftrag der Städte Mannheim und Heidelberg herausgefunden. Mehr als 40 Prozent der Studienteilnehmer leben in Mannheim, 27 Prozent in Heidelberg und die restlichen im Rhein-Neckar-Kreis und außerhalb der Region.

Das Fazit der Autoren von Plus, der psychologischen Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar: Zwar fühlen sich die meisten sicher. Trotzdem haben sich in den vergangenen zehn Jahren rund  90 Prozent der 400 Befragten bewusst unauffällig verhalten, um solche Vorfälle zu vermeiden. 

Das will die Stadt nun ändern – und zwar gemeinsam mit queeren Jugendlichen. Beim Beteiligungsprozess in der Alten Feuerwache, der am Freitag, 11. Oktober, zu Ende geht, können diese ihre Anliegen in Workshops der Stadt vortragen. 

Was in Mannheim gut läuft, was man noch verbessern kann,  warum sich schwule junge Männer nicht trauen, in den Quadraten Händchen zu halten und wie hart die eigene Familie auf das Geständnis reagiert, lesbisch zu sein, davon erzählen der BWL-Student Jonas Kutzschbach, der Notfallsanitäter Dominik Wickert und die 26-jährige Julia, die beim ersten Treffen in der Alten Feuerwache dabei waren.

Mehr dazu in der Samstag-Ausgabe des Mannheimer Morgen

Die Ergebnisse der Online-Befragung im Detail

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