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Olympische Spiele

Malaika Mihambo hat Verständnis für die Verschiebung, ist aber "traurig"

Rhein-Neckar.Weltklasse-Leichtathletin Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz hat Verständnis für die Verschiebung der Olympischen Spielen von Tokio geäußert. "Die Verschiebung der Olympischen Spiele auf das nächste Jahr war angesichts der dramatischen Lage in vielen Ländern die einzig richtige Entscheidung", teilte die aktuelle Weitsprung-Weltmeisterin aus Heidelberg dieser Redaktion mit. Nichtsdestotrotz sei sie "natürlich traurig, da ich mich nach der Weltmeisterschaft in Doha auf diesen Wettkampf besonders gefreut habe".

Mihambo war bei den Leichtathletik-Welttitelkämpfen im vergangenen Jahr in Doha mit einer Weite von 7,30 Meter Weltmeisterin im Weitsprung geworden und wurde im Dezember zu "Deutschlands Sportlerin des Jahres" gewählt. Nur Heike Drechsler war als Deutsche im Jahr 1988 jemals weitergesprungen, Weltweit stellte Mihambo die zwölftbeste Frauenweite aller Zeiten auf.

"Wir haben nun Klarheit und können unseren Trainingsplan entsprechend der Situation anpassen", sagt Mihambo mit Blick auf die neuen Bedingungen. Für die Spiele in Tokio galt Mihambo als Favoritin auf Weitsprung-Gold. Doch räumt sie ein: "Für die Olympischen Spiele will jeder Athlet in der Form seines Lebens sein, eine optimale Vorbereitung ist zur Zeit nicht möglich." An oberster Stelle stehe die Gesundheit aller, stellt die 26-Jährige klar.