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Mehrere Katalysatoren in Ludwigshafen und Ketsch ausgebaut

Rhein-Neckar.Erneut haben Unbekannte am Wochenende in der Metropolregion Rhein-Neckar Katalysatoren aus Autos ausgebaut und entwendet. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz berichtete am Dienstag von zwei Fällen aus Ludwigshafen, das Polizeipräsidium Mannheim von einem Fall aus Ketsch.

In Ludwigshafen vergingen sich die Täter im Zeitraum von Samstag, 14.00 Uhr bis Montag, 08.30 Uhr, an einem silbernen Opel Astra Kombi in der Heinrichstraße, nahe der Einmündung zur Kaiser-Wilhelm-Straße. Zwischen Sonntag, 30. August und Sonntag, 6. September, wurde in der Bannwasserstraße in einer Garage an einem VW mit französischem Kennzeichen der Katalysator ausgebaut und gestohlen. Die Beamten schätzten die Schadenshöhe auf rund 300 Euro.

In Ketsch waren Unbekannte in der Karlsruher Straße an einem Mitsubishi zu Werke. Mittels Schneidewerkzeug sei der Katalysator fachmännisch von der Auspuffanlage abgetrennt worden. Der Schaden belief sich auf etwa 1500 Euro.

Zeugen der Fälle in Ludwigshafen melden sich unter der Telefonnummer 0621/963-2122 bei der Polizei. Hinweise zum Fall in Ketsch nimmt die Behörde unter den Telefonnummern 06205/2860-0 sowie 06202/61696 entgegen.

Häufung der Fälle in der Region

In den letzten Wochen häufen sich Fälle von entwendeten Katalysatoren in der Region. Der Grund: In den Abgasanlagen vor allem der älteren Autos finden sich wertvolle und seltene Edelmetalle wie Platin, Rhodium und Palladium. Besonders in Südhessen schlagen Kriminelle zu. Das Polizeipräsidium in Darmstadt meldete seit Anfang Juli rund 60 Fälle, der Kreis Bergstraße liegt mit 14 Fällen an zweiter Stelle hinter dem Kreis Groß-Gerau (31 Fälle), wie Polizeisprecherin Christiane Hansmann erklärte.

Auch im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim sind die Autoteile-Diebe unterwegs. In Käfertal bauten sie in der Nacht zum 24. August auf dem Gelände eines Autohändlers rund 20 Katalysatoren aus. In der Nacht zum 26. August lagen die Tatorte in Heidelberg. Es sei kein auffälliges Delikt in ihrem Bereich, sagte die Mannheimer Polizei. Auch auf der anderen Rheinseite sind die Delikte Einzelfälle. „Wir haben noch keine größeren Auffälligkeiten entdeckt“, sagte Sprecher Thorsten Mischler. Einer dieser Einzelfälle hatte sich in der Nacht auf Sonntag in der Hohenzollernstraße ereignet.

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