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Open-Air-Konzert „ReBeatles“ lassen die Hits der „Pilzköpfe“ in der Klosterruine Limburg aufleben

Schnelles Foto bei „Yesterday“

Bad Dürkheim.Es war ein schöner, launiger Auftakt des 19. Limburg Sommers in Bad Dürkheim, wenn auch ein kühler im Vergleich zu den zurückliegenden tropischen Tagen und Nächten. Doch wenn sich vier Männer ankündigen, die mit Hits der Beatles die alten Klostermauern zum Schwingen bringen wollen, dann sind Temperaturen egal: Fans der legendären „Pilzköpfe“ aus Liverpool wird einfach warm um Herz, wenn etwa „Rock’n’Roll Music“, „All my loving“, „She loves you“ und „Please Mr. Postman“ erklingen – und dann auch noch so fantastisch gespielt und gesungen wie von den Mainzer „ReBeatles“.

Nicht umsonst gelten Andrew Kohlenberg („John Lennon“), Martin Schurig („Paul McCartney“), Eddy Oil („George Harrison“) und Chris Schüßler („Ringo Starr“) zu den Besten ihres Metiers. Sie treten nicht nur in originalgetreuen Beatles-Outfits auf – zu Beginn brave Anzüge im romantisch warmen Licht, nach einer etwas zu langen Pause in bunten „Sgt. Pepper“-Uniformen mit dazu passender knalliger Beleuchtung. Sie überzeugen zudem mit authentischen Stimmlagen und identischem Sound. Zu Letzterem tragen der Höfner-Bass, das Ludwig-Schlagzeug und die Rickenbacker-Gitarren bei. Zwar holperte es technisch am Anfang und auch nach der Pause, doch das tat der guten Stimmung der 800 Besucher keinen Abbruch. Unterhaltsam untermalten die Musiker die Titel mit Geschichten in einem sympathischen Englisch-Slang, um die Nähe zu den Originalen herzustellen, mit denen die meisten der Zuhörer im Publikum aufgewachsen sein dürften. Nach Aufforderung feierten diese auch im Stehen die Bühnenstars, etliche bevorzugten es gleich die Sitzplätze gegen individuelle Tanzflächen am Rand des Ruineninnenhofes zu tauschen. „Let it be“, „Come together“, „Here comes the sun“, „Yellow Submarine“, „Can’t buy me love“ – sie hatten einfach alle Hits im Repertoire. Bei „Yesterday“ – wunderbar einfühlsam interpretiert von Martin Schurig – flitzte Kohlenberg von der Bühne, um selbst ein Foto vom Auftrittsort, „dem Schloss Limburg“, wie die Musiker sagten, zu knipsen. Den echten Beatles hätte diese Spielstätte sicher auch gut gefallen. kaba