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Stichprobenartige Corona-Tests an Schulen gehen in die zweite Runde

Archivartikel

Rheinland-Pfalz.Vor den Sommerferien haben stichprobenartige Corona-Tests von Kindern und Beschäftigten von Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz keinen Befund ergeben. Ob sich die getesteten 1330 Jungen, Mädchen und Erwachsene während der Sommerferien infiziert haben, soll jetzt herausgefunden werden. Die freiwilligen Rachenabstriche an den 24 ausgewählten Schulen sind vom 31. August bis 9. September geplant, anschließend folgen die Reihenuntersuchungen an den zehn Kitas, wie die Sprecherin des Bildungsministeriums, Sabine Schmidt, der dpa in Mainz sagte.

Ziel sei es, herauszufinden, ob sich die epidemiologische Lage während der Sommerferien geändert habe, hatte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) bei der Ankündigung von rund 1500 Tests Ende Juni gesagt. Damals war die Zahl der Neuinfektionen geringer als derzeit. Die ausgewählten Kitas und Schulen sollen möglichst repräsentativ Land und Stadt sowie Kreise mit vielen und mit wenigen Infektionen abbilden.

"Die Reihentestung in Kitas und Schulen ergibt insofern großen Sinn, als dass sie - nach den Sommerferien und den zahlreichen positiven Befunden innerhalb von Familien - helfen kann, etwaige unerkannte Infektionsketten aufzudecken", sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums, Stefanie Schneider, am Mittwoch. Die Testreihe biete in ihrem "breiten Setting einen guten Überblick über das Infektionsgeschehen an Bildungseinrichtungen".

Dessen ungeachtet seien derzeit 18 Schulen im Land zum Teil wegen Corona-Infektionen geschlossen, sagte Schmidt. 48 Schüler und eine Lehrkraft seien infiziert.

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