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Skiregion Hochkönig In Maria Alm ergänzen der neue Landal Greenpark mit der nah gelegenen Natrunbahn in der Ortsmitte das Urlaubsangebot für Familien / Heidelbeerschmarrn im „Wiesenstadl“ ein Muss

Vom Dorf im Dorf auf die Gipfel der Genüsse

Archivartikel

Maria Alm.Paradiesische Zustände für Wintersportler herrschen seit den zurückliegenden schneereichen Tagen in den Skiregionen der Alpen wie der des Hochkönigs mit den Urlaubsorten Maria Alm, Dienten und Mühlbach. Für Sonnenskilauf von Anfang Dezember bis Ostern gepaart mitgenussreichen Hochgefühlen – dafür ist das kleine, feine Dorado mit seinen 120 Pistenkilometern und unzähligen Almhütten bekannt. Es gehört zum Verbund Ski amadé, der mit 760 Abfahrtskilometern und 270 Liftanlagen in fünf Regionen Österreichs zu einem der größten Europas zählt und mit nur einer Liftkarte befahren werden kann.

Ein Muss für jeden Skifahrer ist dort die Königstour über sechs Gipfel. Auf 35 durchgehenden Pistenkilometern und mit 7500 Metern Höhenunterschied genießt man hier herrliche Panoramen. Nicht umsonst zählt die Runde zu einer der schönsten der Alpen. Starten lässt es sich gut von Maria Alm aus, etwa mit der nigelnagelneuen Natrunbahn in der Ortsmitte. An deren Bergstation – hier kommt auch die Sonnbergbahn an – frohlockt mit der neuen „Tom Almhütte“ eine beeindruckende Lifestyle-Lodge, geschaffen von Tom und seinem Partner Mario. Hier trifft moderne Architektur auf urigen Hüttencharme, kulinarische In-Küche auf Pinzgauer Klassiker wie Erdäpfelniedei (eine Art Gnocchi). Mit einer Skihütte im herkömmlichen Sinne hat das rein optisch nichts zu tun, dafür sorgen nicht nur die 20 Meter breite Glasdachkonstruktion, die bei Sonnenschein geöffnet werden kann, und die integrierte Weinpresse aus dem 18. Jahrhundert. Allein die große Skulptur von Mops Choupette, dem Liebling der Hausherren und dem Maskottchen der Hütte, erregt am Eingang Aufsehen. Choupette taucht auch drinnen auf: Als pompöses Wandgemälde, als goldene Zierde an der Tür zum WC und als edle Praline zum Cappuccino. Der schmeckt an der Bar auf lässigen Liftsesseln genauso wie auf den beheizten Loungebänken der Terrasse oder am Kaminfeuer auf der Galerie. Dort sorgt zudem ein Vintage-Frisörsessel für Staunen: Mario ist der Meister für kesse Looks auf dem Haupt, vielleicht gibt’s die auch bald auf der Hütte zum Après-Ski? Bräute zumindest werden für den schönsten Tag im Leben dort schon mal gestylt, wenn sie am Berg Ja sagen.

„Tom Almhütte“ ist auch bei den „Kulinarischen Königstouren“ von Ski amadé mit von der Partie und als eine von acht Hütten Gastgeber der „Königstour mit Hochgenuss“. Ab 39 Euro pro Person (Buchung über Hochkönig Tourismus) werden hier die einzelnen Menügänge auf den teilnehmenden Hütten verspeist.

Für den Nachtisch ist ein Einkehrschwung im „Wiesenstadl“ bei Familie Lederer Pflicht. Allein das dekorativ-schöne Ambiente des gemütlichen Stadls ist dank Mathilde, der guten Seele der Hütte, ein Hingucker. Hier schmeckt nicht nur der Wein prima, sondern vor allem der Heidelbeerschmarrn, den Hüttenwirt-Urgestein Fritz Lederer gerne empfiehlt – zu recht! Im „Wiesen-stadl“ lässt es sich auch gut am Abend essen (auf Vorbestellung). Die Hütte ist zudem leicht zu Fuß erreichbar, ein Parkplatz wenige Meter entfernt.

Schlemmen mit Aussicht geht zudem prima auf der Karbachalm über Mühlbach, dem Ende (beziehungsweise auch Anfang) der Königstour. Und bevor es auf den perfekt präparierten Pisten, die sportlichen Skifahrern ebenso viel Freude bereiten wie Familien, zum Ausgangspunkt zurückgeht, ist eine Kaspressknödelsuppe die richtige Stärkung. Das Gefühl von grenzenloser Freiheit macht sich breit, wenn der Blick hier über die imposanten Bergmassive schweift.

Appartements im Bauernhaus

Einen Blick auf die Gipfel des Steinernen Meeres genießen auch die Gäste des neuen Landal Greenparks in Maria Alm vom Tal, sozusagen vom Bett aus. Seit Anfang Dezember ist der Ferienpark mit 113 Luxus-Appartements, die in zehn Häusern untergebracht sind, geöffnet. Es ist ein Dorf im Dorf mit eigener Tiefgarage, E-Auto-Ladestation, Fahrradwaschplätzen, Hallenbad, Restaurant mit Bar und Kinderclub sowie einem Sportgeschäft nur 200 Meter entfernt vom Einstieg ins Skigebiet. Bushaltestelle, Bäckerei mit Café und ein Supermarkt sind fußläufig in zwei Minuten erreichbar. Für kulinarische Abwechslung ist durch Restaurants im Ort gesorgt. Der „Bachwirt“ gegenüber etwa bietet hervorragende regionale Küche.

Die Häuser des Landal Parks sind im alpinen Charme mit typischen österreichischen Holzelementen gehalten und fügen sich dadurch geradezu unauffällig ins Ortsbild ein. Der Coup: Mittendrin befindet sich ein 300 Jahre altes Bauernhaus. Dort wohnt Familie Lohninger. Alois Lohninger betrieb auf dem Terrain des Ressorts bis vor einigen Jahren ein Sägewerk in dritter Generation. Doch die wirtschaftliche Lage zwang den Familienvater zum umdenken. Kein leichter Schritt. Als sich die Möglichkeit auftat, den Tourismus im Ort voranzutreiben, nutzte die Familie die Chance. Das eigene Bauernhaus wurde im Zuge des Resortbaus mit saniert, zwei Jahre lebten die Lohningers in einer Baustelle und heute sind sie Teil eines Ferienparks der besonderen Art, einer guten Adresse für individuellen Familien- und Genussurlaub. Die Lohningers selbst haben auch Gästeappartements der gehobenen Klasse, die über Landal vermarktet werden. Haus Nummer 10 im Park – das ist das ihre. Und sie betreiben neben dem modernen Sportshop mit Fahrradverleih auch ein Wasserwerk, welches das Resort und die umliegenden Hotels mit Strom versorgt.

Überhaupt wurde bei dessen Bau auf Nachhaltigkeit gesetzt und das nicht nur bei den Materialien: Das örtliche Biomassenkraftwerk versorgt die Appartements mit Fernwärme. Die hierfür nötige Biomasse besteht aus Restmüll der lokalen Forstwirtschaft. Zudem wurde das Resort mit energieeffizienten Elektrogeräten ausgestattet.

Sauna und offener Kamin

Gäste, die die großzügig geschnittenen Unterkünfte (62 bis 150 Quadratmeter) des neuen Landal Parks betreten, sind verzaubert: Urgemütlich und gleichzeitig topmodern sind die Ferienwohnungen ausgestattet. Jedes Appartement hat eine Waschmaschine mit Wäschetrockner und eine überdachte Terrasse oder einen Balkon. Viel Holz, gedeckte Farben und Plüsch sorgen für eine behagliche Atmosphäre. Auf die Urlauber warten nicht nur mehrere Schlafzimmer und Bäder pro Wohneinheit, sondern auch kostenlose Extras wie bezogene Betten bei der Ankunft und gratis Wlan im gesamten Park. In der Appartement-Kategorie „Luxus“ hat jede Wohnung unter anderem einen Kamin und eine eigene Infrarot-Sauna.

Das Resort bietet ganzjährig alles, was sich Gäste für einen komfortablen Aufenthalt wünschen: Beauty- und Massage-Anwendungen, ein zünftiges Abendessen im Restaurant „Stube“, einen Cocktail am offenen Kamin in der Bar-Lounge und für die Kleinen ein Kinderskiland, den Bollo-Club mit Kletterwand, Betreuung und Aktivangeboten wie Schminken und Basteln sowie das großzügig gehaltene Hallenbad. Paradiesische Zustände also für die ganze Familie – wie es eben für die schönste Zeit des Jahres gehört.