Biblis

Ortsbeirat Umleitung führt durch Wattenheim

8000 Autos täglich erwartet

Wattenheim.Vom 24. bis 28. April wird durch Wattenheim viel Verkehr fließen. Der Grund: Die B 44 zwischen Bürstadt und Biblis wird bei Bobstadt voll gesperrt. Wattenheim ist die einzig mögliche Umleitungsstrecke. „Darüber sind wir im März informiert worden. Und für die fünf Tage muss das Durchfahrtsverbot für Lkw aufgehoben werden“, informierte Bürgermeister Felix Kusicka den Ortsbeirat. Nun stelle sich die Frage nach einem Halteverbot in der Durchfahrtstraße. Denn zu den Stoßzeiten könnte ein dort geparktes Fahrzeug, das auf die Fahrbahn ragt und unter Umständen einen längeren Stau verursachen.

„Wir werden ein komplettes Parkverbot für diese Aprilwoche in der Rheinstraße veranlassen“, so der Bürgermeister. Für die Anwohner soll es keine Ausnahme geben. Denn es werden täglich rund 8000 Autos durch den Ortsteil brummen. Es soll eine Verkehrsüberwachung mit dem mobilen Blitzer geben. „Es war anders nicht lösbar, weil es keine andere Strecke gibt. Wir hoffen, dass die Arbeiten innerhalb der vorgegebenen Zeit erledigt werden“, meinte Kusicka.

Die Gemeinde wird die Anwohner der Rheinstraße anschreiben und mit der Bäckerei in Kontakt treten. Es gibt Stellen, an denen die Pkw komplett auf dem Gehweg geparkt werden können. Möglicherweise wird das toleriert. Aber es soll auf jeden Fall verhindert werden, dass parkende Fahrzeuge den Verkehr behindern. Und es soll auch nach der Umleitung verstärkt kontrolliert werden, dass sich die Lkw wieder an das Durchfahrtverbot halten. Nur Anliegern ist die Fahrt durch Wattenheim erlaubt.

Der Radweg zwischen Wattenheim und Biblis soll von Hessen Mobil im Juni erneuert werden. „Wir haben darum gebeten, dass es nicht ausgerechnet zum Gurkenfest passiert, denn dazu muss er komplett gesperrt werden. Wir gehen davon aus, dass damit bis nach dem Fest gewartet wird“, teilte der Bürgermeister weiter mit. Die Schilder am Ortseingang sind mittlerweile erneuert worden. Auf ihnen sind die Partnerstädte verzeichnet, und sie tragen einen Gruß an die Autofahrer.

Ortsvorsteher Heinrich Ochsenschläger (CDU) war erfreut über das Rasengräberfeld auf dem Friedhof, das diese Woche angelegt wurde. Verschiedene Anmerkungen der Ortsbeiratsmitglieder wiesen darauf hin, dass am Deich viele Auswärtige mit ihren Autos stehen und dort ihre Hunde ausführen. Teilweise würden diese Autofahrer rückwärts wieder auf die L 3261 auffahren. Es habe schon einige gefährliche Situationen gegeben. Derzeit gibt es dort noch keinerlei Beschilderung. Eine weitere Bitte war, Mülleimer aufzustellen, damit Hundebesitzer die kleinen Beutelchen mit dem Hundekot entsorgen können und aufhören, diese in die Landschaft zu werfen. cid

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