Biblis

Pusteblume "Schlaue Füchse" verlassen die Kita / Projektwoche und Sommerfest

Auf die Schule gut vorbereitet

Biblis.Vor drei oder vier Jahren kamen die Knirpse in die Bibliser Kita Pusteblume, und am Samstag wurden die Vorschulkinder beim Sommerfest verabschiedet. Leiterin Christiane Müller fasste zusammen, was in dieser Zeit alles passiert ist. Am Anfang waren die Kleinen in der Wichtelgruppe, lernten neue Menschen und eine neue Umgebung kennen. Dann gab es den Wechsel in die altersgemischte Gruppe, in der sie viele Aktionen und Ausflüge machten, darunter das Drachenfest, den Waldspaziergang und die Waldwochen, Sporttage, Fußball- und Handball-AGs. "Daneben wurde in der Freispielzeit gesungen, gebastelt, geturnt, geforscht, gelesen, gegessen, geschlafen und nebenbei noch gespielt", zählte Christiane Müller auf.

Freundschaften entstanden, es wurde gelacht, aber auch gestritten. Unzählige Taschentücher wurden verbraucht und genauso viele Pflaster. Die Fünfjährigen kamen dann in die Gruppe der "schlauen Füchse". Und wieder entwickelten sich alle weiter, wurden selbstständiger. "Alle Kinder haben das Jahr toll gemeistert und sind zu interessierten und lernfreudigen Schulkindern geworden", freute sich die Leiterin.

Rathaus gestürmt

Sie zählte einige Höhepunkte auf. Es gab in der Grundschule einen Vorlesetag, zu dem sie eingeladen wurden, die Kinder schrieben einen Brief an das Christkind, sie bekamen Besuch von der Verkehrspolizei und lernten die Straßenverkehrsregeln. An Fasching stürmten sie das Rathaus, sie besuchten die Bücherei und bekamen den Bibliotheksführerschein und übernachteten in der Kita. "Ich wünsche euch, dass ihr Lehrer findet, die euch an die Hand nehmen, aber auch zur rechten Zeit wieder loslassen", sagte Müller. Für die Kinder gab es Urkunden und kleine Geschenke. Vorher hatten sie den Kindern, die nun in die Gruppe der schlauen Füchse kommen, einen gebastelten Fuchs überreicht.

Neben dem Fest im benachbarten Schulhof gab es eine Ausstellung der Projektwochen der Pusteblume. Die Gruppen hatten sich unter anderem mit dem Thema Wald befasst, waren kreativ mit Nadel und Faden umgegangen, hatten mit allen Sinnen gearbeitet oder etwas aus Holz geschaffen.

Die Vorschulkinder hatten im Mai ihre Projektwoche und Schule gespielt. "Zu Anfang mussten sich die Kinder für eine Klasse entscheiden, und wir machten Fotos", berichtete Erzieherin Kerstin Seibert. Es ging in die Grundschule und in die katholische Bücherei.

"Wir haben uns fünf Fächer rausgesucht, darunter Sport und Kunst. In Sachkunde gab es ein Experiment mit Farben. Und in Deutsch bastelten alle Plakate und sollten zum Abschluss ihren Namen stempeln. Über diese Unternehmungen haben die Erzieherinnen eine persönliche Mappe zusammengestellt, die jedes Kind zur Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte. cid

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