Biblis

Erneute Anhörung Frist für Einwendungen bis 6. Dezember

Bahnpläne für Lärmschutz liegen aus

Archivartikel

Biblis.Die DB-Netz AG hat beim Eisenbahn-Bundesamt den Bau von zwei Lärmschutzwänden in der Gemeinde Biblis beantragt. Dafür gibt es eine erneute Anhörung, weil es im ersten Durchgang unter anderem Änderungen bei der schalltechnischen Untersuchung und beim Baulärmgutachten gegeben hat.

Gegenstand des Vorhabens ist weiterhin insbesondere der Bau von zwei Lärmschutzwänden rechts der Bahnstrecke, die im Bereich der Bahnübergänge unterbrochen werden. Wegen des Umfangs der Änderungen und weil sich dadurch auch der Kreis der Betroffenen verändert haben könnte, erfolgt eine ergänzende Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Unterlagen können noch bis einschließlich 22. November bei der Gemeinde Biblis, Darmstädter Straße 25, 2. Stock, Zimmer 2.10 während der Dienststunden eingesehen werden. Die Zeiten sind wie folgt: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8 bis 11.30 Uhr. Mittwoch von 14.30 bis 18 Uhr und Donnerstag von 14.30 bis 16 Uhr. Dienstag ist geschlossen.

Zudem ist der geänderte Plan im Internet auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt rp-darmstadt.hessen.de veröffentlicht.

Beeinträchtigungen klar machen

Wer seine Belange durch die geänderten Planunterlagen berührt sieht, kann bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist der 6. Dezember, beim Regierungspräsidium Darmstadt in der Hilpertstraße 31 (Postanschrift: Regierungspräsidium Darmstadt, 64278 Darmstadt) oder bei der Gemeinde Biblis Einwendungen gegen die Planänderungen schriftlich oder zur Niederschrift erheben.

Die Einwendungen müssen den Namen und die Anschrift der Einwender lesbar enthalten, eigenhändig unterschrieben sein und den geltend gemachten Belang und das Maß der befürchteten Beeinträchtigungen erkennen lassen. Dabei sind nur solche Einwendungen zugelassen, die sich auf die Änderungen in den ausgelegten Planfeststellungsunterlagen beziehen. Einwendungen zu dem bisherigen Verfahren sind dagegen ausgeschlossen. Abweichend davon können Personen, die durch die Änderungen des Plans erstmals von dem Vorhaben betroffen werden, auch gegen den ursprünglichen Plan Einwendungen erheben. Soweit im bisherigen Verfahren bereits Einwendungen erhoben wurden, gelten diese unverändert fort. red

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