Biblis

JFV BiNoWa Düsseldorf-Profi Robin Bormuth stattet E 3-Jugend einen Überraschungsbesuch ab / Kinder stellen viele Fragen

Besonderer Gast auf dem Rasen

Biblis.Eine riesen Überraschung durfte die E 3-Jugend des JFV BiNoWa erleben. Beim Training kam doch tatsächlich Robin Bormuth von Fortuna Düsseldorf auf den Kunstrasen in Biblis gelaufen. Die Anspannung war förmlich zu spüren, die Jungs wurden erst mal ganz leise. Doch der besondere Gast schaffte es binnen Minuten mit seiner herzlichen und netten Art, allen die Aufregung zu nehmen und eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Bald sprudelten die Fragen der Kinder nur so heraus – aber Bormuth hatte immer Antworten parat.

Hier ein kleiner Auszug der Fragen, denen sich Robin stellen musste: Wie wird man eigentlich Profi? Schaut deine Familie bei den Spielen immer zu? Gibt es etwas, das du vor jedem Spiel machst? Hast du schonmal gegen die Bayern gespielt? Was hört ihr denn für Lieder vor dem Spiel? Was arbeitest du noch? Kommst du mal zu einem Spiel von uns?

Zweites Standbein

So erfuhren die Kinder unter anderem, dass sein Vater zu jedem Spiel aus Wattenheim nach Düsseldorf fährt, und er ihn vor jedem Spiel in der Zuschauermenge sucht, um ihm zu winken. Und, dass Talent alleine nicht reicht, man sehr viel Fleiß an den Tag legen muss und auch das Quäntchen Glück im richtigen Moment dazu gehört, um entdeckt zu werden. Aktuell absolviert Bormuth ein Fernstudium. Es sei sehr wichtig, ein zweites Standbein zu haben, denn von heute auf morgen könne der Traum vom Profi-Fußball platzen, legte er seinen Zuhörern dringend ans Herz. Auch die Playlists wurden untereinander getauscht: Künftig wird in Biblis vor den Spielen das gleiche Lied gehört wie bei der Fortuna in Düsseldorf.

Die Mannschaft bekam so tiefe Einblicke in die Geheimnisse eines Profis. Sie erfuhr aber auch viel über die Zeit, als Bormuth noch in Groß-Rohrheim spielte. Zum Abschluss schrieb er viele Autogramme, aber nicht nur auf eigens mitgebrachte Autogrammkarten. Auf besonderen Wunsch signierte er auch die Trikots und Schuhe der BiNoWa-Spieler. Es wurden noch viele Bilder gemacht, und Robin verteilte kleine Überraschungen an die Spieler. Mit seinen gerade einmal 22 Jahren hat Robin viel vor und kann noch einiges erreichen. Für die E 3-Jugend ist er heute schon ein Star und hat bei seinem Besuch zahlreiche neue Anhänger dazu gewonnen.

Viele Eltern erhielten von ihrem Nachwuchs anschließend die direkte Anweisung, dass die Trikots mit der Unterschrift nicht mehr gewaschen werden dürfen. Auch viele neue Schuhe sollen gekauft werden, da ja sonst der Name Robin Bormuth zu schnell abgehen würde. red

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