Biblis

Geselligkeit Vogel- und Naturschutzverein feiert an der Grillhütte

Bibliser Kinder messen ihre Kräfte an der Apfelpresse

Biblis.Zum 20. Mal feierte der Verein für Vogel- und Naturschutz in Biblis sein Apfelfest an der Grillhütte. Dieses Mal war Petrus nicht ganz so wohlgesonnen. „Wir hatten in den vergangenen Jahren bestimmt 18 Mal tolles Wetter, diesmal ist es durchwachsen“, bedauerte Markus Wolter, Vorsitzender des Vereins.

Dennoch wurde den Besuchern viel geboten: Apfelsaft konnte selbst gepresst werden. Die beiden Bibliser Kindertagesstätten hatten Aktionen vorbereitet. Ein Imker war mit Bienenschaukasten vor Ort. Frettchen konnten gestreichelt werden. Und es gab eine Ausstellung mit Wiesenblumen.

Kindergärten mit dabei

Das erste Apfelfest, so erinnerte sich Markus Wolter, feierte der Verein auf seiner Streuobstwiese am Bibliser Wald, doch hier fehlte die Infrastruktur, und die Straße war zu nah. Ein Jahr später fand das Apfelfest bereits an der Grillhütte Biblis statt, die sich ebenfalls in der Nähe des Vereinsgeländes befindet. Schon früh beteiligten sich die Bibliser Kindertagesstätten Sonnenschein und Pusteblume. Der Verein arbeitet auch anderweitig mit den Kindergärten zusammen und macht naturnahe Angebote.

Diesmal konnten am Stand der Kindergärten Apfelformen aus bunten Papierstreifen gebastelt werden. Es gab Fenster- und Ausmalbilder. Riesenseifenblasen schwebten über den Platz. Und die Kinder konnten an einem Apfellauf teilnehmen.

Interessiert hörten Besucher dem Imker Stefan Hillenbrand aus Bensheim zu, der neben Bienenerzeugnisse auch einen Schaukasten dabei hatte, in dem die Gäste das Gewusel in den Waben beobachten konnten. Herberth Sackreuter hatte seine zahmen Frettchen mitgebracht, die die Kinder auf den Arm nehmen durften.

Wissenswertes über die Natur gab es bei der Ausstellung mit Gräsern und Blumen zu entdecken. An der Apfelpresse konnten vor allem Kinder ihr Kräfte ausprobieren und drehen, bis die Flüssigkeit austrat. Den frisch gepressten Apfelsaft gab es vor Ort zum Trinken und zum Mitnehmen. Ein Dank ging an die Gemeinde Groß-Rohrheim, die dem Verein drei bis vier Zentner Äpfel zur Verfügung gestellt hatte. Die eigene Ernte von der Streuobstwiese sei gering gewesen, so Wolter.

Besonders freute sich der Vorsitzende, dass Jugendliche aus dem Verein beim Fest mitmachen. Auch beim Verein für Vogel und Naturschutz sind aktive Mitstreiter rar. Gerne würde Wolter neue Mitglieder begrüßen, um mehr für den Naturschutz oder den Verein vor Ort auf die Beine stellen zu können. str

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