Biblis

"Kleiner Bär und Company" Kinder helfen Sebastian Sternenputzer, den Bösewicht zu schnappen

Dunkelheit gebannt

Biblis.Kann das Universum für immer ein dunkler Ort werden? In der Vorführung der Bibliser Theater-AG "Kleiner Bär und Company" drohte dieses Schicksal. Das Stück "Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl" war zumindest für die vielen Kinder im Publikum keine leichte Kost.

Wanda Wolkenfrau - gespielt von Vanessa Linn - ist außer sich: Jemand hat die Sonnenuhr gestohlen und noch dazu den Schlüssel, mit dem sie jeden Morgen das Tor zum Tag aufschließt. In ihrer Not sucht sie Sebastian Sternenputzer auf, der aber noch im Bett liegt und dort auch bleiben möchte. Mit dem akustischen Orkan der Stimmen der Mädchen und Jungen im Saal, schafft er es aus den Federn und ist entsetzt, als er hört, was passiert ist. Er verspricht zu helfen. Das ist aber nicht so leicht getan wie gesagt.

Kleine Zuschauer protestieren

390 Besucher im ausverkauften Bürgerzentrum erfahren: Es gibt nicht nur einen Dieb, sondern gleich zwei Langfinger. Der böse Schattenmann, dargestellt von Norbert Linn, hat die Uhr gemopst. Er möchte, dass alles Licht aus dem Weltall verschwindet. Den Kleinen ist diese Vorstellung ein Graus, und sie verweigern ihm lautstark ihre Mithilfe bei dieser Schurkerei. Marc Hauptmann, alias Sebastian Sternenputzer, staunt nicht schlecht, als er merkt, dass Bösewicht Nummer zwei gar nicht so übel ist. Es handelt sich um einen - von Silke Baier gespielten - lieblichen Sonnenstrahl mit Namen Sonja, in den er sich prompt verliebt. Gemeinsam versuchen die beiden, dem Schattenmann die Uhr abzuluchsen. Aufregung kommt kurzfristig auf, als die Sternenhüpfer Schnick und Schnack, dem Sonnenstrahl den Schlüssel wegnehmen. Stefanie Reis und Marc Drackert verlieren als Sternenhüpfer allerdings kurzfristig ihren Sinn für Humor, als sie dem Übeltäter in die Hände fallen.

Zum Glück haben sie zuvor den Schlüssel an die Kinder im Saal ausgehändigt, und die verwahren ihn, bis der Sternenputzer wieder die Bühne betritt. Nun fehlt nur noch die Sonnenuhr zum glücklichen Ende. Sebastian hat eine Idee: Als Wächter des Tores zum Tag verkleidet, pustet er dem Schattenmann seinen letzten Sternenstaub ins Gesicht, worauf dieser einschläft. Gefesselt und der Uhr entledigt, übergibt man ihn der Sternenpolizei.

Die Dunkelheit ist gebannt und die Erleichterung im Publikum groß. Das Stück aus der Feder von Christina Stenger erfreute sich dank der von der Bürgerstiftung gesponserten Headsets bester Akustik. Besonders die Jüngeren unter den Zuschauern freuen sich schon auf die nächste Aufführung der Theater-AG.

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