Biblis

Soziales VdK feiert Jahresabschluss mit Unterhaltung und Ehrungen / Bürgermeister lobt Engagement

„Ein wichtiges Element in Biblis“

Biblis.Zu einer gemütlichen Jahresabschlussfeier hat der Sozialverband VdK, Ortsverband Biblis, ins Bürgerzentrum eingeladen. Dort erwartete die Mitglieder ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Musik und Tanzeinlagen. Mehrere Vorstandsmitglieder wurden zudem für ihr langjähriges Engagement mit der Ehrenplakette in Bronze durch Werner Graf, VdK-Kreisvorstandsmitglied, ausgezeichnet.

Für Helmuth Bollig war es die erste Weihnachtsfeier als Vorsitzender, nachdem die langjährige Vorsitzende Helga Becker vor einem Jahr ihr Amt niederlegte. „Leider ist sie heute nicht da, wir hätten sie sonst gerne persönlich für 16 Jahre Vorstandsarbeit als Ehrenmitglied ausgezeichnet“, bedauerte Bollig.

Er dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement. In seiner Rede betonte Bollig die Bedeutung des VdK vor Ort und die der Ehrenamtlichen, die eine helfende Stütze seien. „Der VdK setzt sich für andere ein, denen es nicht so gut geht“, sagte Bollig. Nächstenliebe sei hier keine Phrase. Er erinnerte zudem an die große gesellschaftliche und sozialpolitische Kraft des Verbandes. Dieser könne auch Themen anstoßen, an denen die Politik nicht vorbei käme. Erfolge seien hier etwa der Mindestlohn, die Pflegestufen oder die Barrierefreiheit. Mit Herz und Tatkraft setze sich der VdK ein, auch für die Mitglieder aus Biblis.

Helfende Hände

„Der VdK ist ein festes und wichtiges Element in Biblis“, bestätigte Bürgermeister Felix Kusicka. Man sehe hier eine Verbundenheit mit den Mitgliedern, treffe auf offene Ohren bei Problemen, finde Unterstützung und helfende Hände. „Danke für ihr Engagement für Mitmenschen und Gesellschaft“, schloss Kusicka.

Pfarrer Arne Polzer hatte für die Anwesenden Zeilen aus der Bibel mitgebracht. „Ich übersetzte sie in Dialekt, da wird um Einiges deutlicher, was gemeint ist“, so Polzer. Er sprach von der Tempelreinigung Jesus, als dieser die „gonz Bagage von Händlern und Geldwäschern aus dem Tempel“ schmiss. „Macht moin Vatter soi Haus net zum Ramschlade’“, sagte Polzer. Warum Jesus so „stinkisch“ gewesen sei? „Weil die Menschen auf der falschen Spur waren. Sie wollten sich mit Opfern freikaufen – statt zu bereuen.“ „Unser Körper sei der Tempel Gottes“, zitierte Polzer. Ein jeder solle darauf achten, was er in diesen fülle. „So wie Jesus beim Tempel: alles raus, was da net neigehert“.

Nach dieser Bibelauslegung war Unterhaltung angesagt. So war Yvonne Zielonka mit drei Gruppen ihres Tanzstudios „1st Floor“ vorbeigekommen, mit Kindern zwischen vier und 13 Jahren. Die Jüngsten begeisterten mit einer Choreographie zur „Eiskönigin“, während die beiden Formationen mit älteren Kindern und Jugendlichen moderne Tanzeinlagen zeigten. Auch die Tänzer und Tänzerinnen der Rompin Stompin Linedancer bewiesen ihr Können zu fetziger Musik.

Rettungsbox für jeden

Den Abschluss des Programms machte der Gesangverein Volkschor Nordheim mit Potpourris bekannter Stücke. Alle Mitglieder bekamen zudem eine VdK-Notfallbox geschenkt, in welcher wichtige Dokumente für den Notfall aufbewahrt werden können. Die Box wird in den Kühlschrank gestellt – die Rettungskräfte kennen diese Vorgehensweise. Zudem kann mit einem Aufkleber in der Wohnung etwa darauf aufmerksam gemacht werden, dass eine Box vorhanden ist.

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