Biblis

KAB Vater-Kind-Wochenende mit rund 120 Teilnehmern führt zur Ruine Burg Waldeck im Hunsrück

Ein Wochenende nur mit Papa

Archivartikel

Biblis.Ein ganzes Wochenende lang herrschte Mama-freie Zone beim Vater-Kind-Wochenende der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Biblis. Das 17. mehrtägige Vater-Kind-Abenteuer führte diesmal in das Obergelände der Ruine Burg Waldeck im Hunsrück, welches in 248 Meter Höhe liegt. Die Leitung der Vater-Kind-Wochenenden lag wieder in den bewährten und erfahrenen Händen des KAB-Vorsitzenden Georg Flörchinger.

Insgesamt waren 72 Kinder mit 48 Papas dabei, 24 Neulinge konnten in den Reihen begrüßt werden. Damit war denn auch mit 120 Teilnehmer die Höchstzahl erreicht.

Die Nachfrage für das Vater-Kinder-Wochenende der KAB ist immens. Bei der Premiere im Jahr 2003 starteten 30 Reiselustige. „In den letzten 16 Jahren hat sich die Zahl der Mitfahrenden vervierfacht“, stellte Georg Flörchinger begeistert fest. „Und das alles ohne Werbung, nur durch Mundpropaganda der mitfahrenden Väter und Kinder.“ Dies zeige ja, dass es den Teilnehmern immer gut gefalle und sie andere neugierig machen.

Am Freitag erfolgte die 125 Kilometer weite Anreise nach Dorweiler, und das erste Kennenlernen stand auf dem Programm. Danach ging es auf die Zimmersuche, da die Papas und die Kinder auf verschiedene Häuserebenen und Matratzenlager aufgeteilt wurden. Die Frühankömmlinge hatten bereits alle Getränke und Lebensmittel in der Küche und den Kühlschränken verstaut, während die Kinder durch das Naturgelände rannten und spielten. Fußball spielen, Dosenwerfen, Fangen, Federball und Erkundungsgänge standen auf dem Programm.

Die Lagerfeuerstätte fiel ebenfalls sofort ins Auge. Und so loderten noch bei Tageslicht die ersten Flammen. Zum Abendessen wurde gerillt und die mitgegebenen Salate der daheim gebliebenen Mamas genüsslich verspeist.

Dann hieß es wieder herumtollen, den Papa in Beschlag nehmen, sofern dieser nicht gerade in Erzähllaune mit anderen beim Bier plauderte. Marshmallows am Lagerfeuer und eine kleine Nachtwanderung mit Taschenlampen schlossen den ersten Abend ab“, berichtete Teilnehmer Peter Schäfer.

Am nächsten Tag ging es auf Wanderung, bei der sich die Gruppe aufteilte. Einige liefen auf dem kurzen asphaltierten Weg direkt zurück zum Herbergsgelände, eine andere Gruppe begab sich in die wildromantische „Baybachklamm“ über Stock und Stein, watete teilweise durch den Baybach und erreichte nach einem kleinen Abstecher die Ruinenreste der Burg Waldeck.

„Anschließend trafen alle wieder auf dem Obergelände der Burg ein und verbrachten einen spielenden Nachmittag mit den Kindern“, so Schäfer. Abends wurde nochmals das Lagerfeuer angefacht. Am Sonntag ging es dann schon wieder nach Hause, da war dann auch die Vorfreude auf Mama groß.

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