Biblis

Sport BiNoWa Mädchencup feiert Premiere

Engagierte Trainerinnen; stärken Mädchenfußball

Archivartikel

Biblis.Fußball ist nicht nur für Jungs ein toller Sport. Auch Mädchen können sich dafür begeistern. Der Jugendförderverein (JFV) BiNoWa zeigt sich auch in diesem Bereich fortschrittlich und unterstützt die Mädchen-Nachwuchsarbeit in der Region. Dank engagierter Trainer gibt es zwei Mädchenmannschaften beim JFV und dieser rief nun sogar zum 1. BiNoWa Mädchencup auf, an dem Teams der C- und D-Jugend teilnahmen.

Beim Turnier traten die Teams auf dem Rasenplatz in Wattenheim gegeneinander an. Bei den D-Juniorinnen spielten auf dem Kleinfeld drei Mannschaften gegeneinander, so ein Team vom JFV BiNoWa sowie jeweils ein Team vom MSG Auerbach und TSV Nieder-Ramstadt. Die Heimmannschaften holten sich nach Nieder-Rammstadt einen zweiten Platz. Auerbach wurde Dritter.

Die Teams spielten in einer Hin- und Rückrunde gegeneinander. Die Spielzeit betrug jeweils 15 Minuten. Beim Wettkampf der C-Jugend standen fünf Mannschaften bereit: der TSV Nieder-Ramstadt, Kickers Mörfelden, SV 1921 Erbenheim, Hassia Dieburg sowie der JFV BiNoWa. Hier belegte die Mädchenmannschaft des Gastgebers den dritten Platz, der SV 1921 Erbenheim wurde Sieger. Auf Rang zwei kam Hassia Dieburg.

Schon seit der Gründung des JFV gab es Bemühungen, Mädchenfußball zu etablieren – zunächst jedoch ohne Erfolg. Vor etwa einem Jahr startete dann der nächste Anlauf. „Die Trainerinnen Esther Brandstätter und Anika Feldmann sind hier sehr engagiert, ihnen ist dies alles zu verdanken”, lobte Michael Seibert, Geschäftsführer des JFV die beiden jungen Frauen.

Wenige Teams in der Region

„Eigentlich könnten wir aus den Vollen schöpfen”, sagte Seibert. Doch noch immer gilt Fußball als Jungensport. Mädchen fühlen sich oftmals erst gar nicht angesprochen. Der JFV versuchte, über Mädchenfußballschnuppertage sein Ziel zu erreichen. Und das mit Erfolg.

„Doch der Mädchenfußball in der Region ist rar gesät”, so Seibert. Oftmals kämen die Gegner für Spiele von weiter weg. Dabei habe Mädchenfußball ein großes Potenzial, betont Seibert. Eine Spielgemeinschaft aus Bibliser und Groß-Rohrheimer Damen gibt es bereits. In der nächsten Runde wird der Jugendföderverein dann zwei Mädchen-Mannschaften anmelden: in der C- und D-Jugend. str

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