Biblis

Kampfsport Schule von Abraham Baba richtet Wettkämpfe im Kickboxen aus

Erster Kurpfalzcup findet viel Zuspruch

Biblis.Das B-Vita Fitnesscenter & Kampfsport in Biblis hat den ersten Kurpfalzcup im Kickboxen in der Pfaffenauhalle in Biblis ausgerufen. „Es ist eine Premiere für uns und sozusagen ein Testballon für die Region“, bestätigte Trainerassistent Sascha Ringenwald.

Der Einladung folgten über 170 Kampfsportler aus verschiedenen Schulen. Die weiteste Anreise hatten die Lübecker. Ansonsten kamen Kämpfer aus Lampertheim, Mannheim, Worms, Frankenthal oder Göllheim. Von der eigenen Schule rund um Abraham Baba traten 23 Kämpfer an. „Die meisten der Starter sind zwischen sechs und 18 Jahre alt, aber wir haben auch Kämpfer im Alter bis zu 40 Jahre hier“, berichtete Ringenwald.

Es wurden die beiden Disziplinen Leichtkontakt und Punktstopp angeboten. Dabei dauerte eine Runde zwei Minuten. Beim Leichtkontakt wurde die Zeit durchgekämpft, beim Punktstopp wurde nach jedem Punkt unterbrochen. Die Linienrichter zählten beim Leichtkontakt mit einem Handdrücker.

Was zur Verzögerung führte, war die Erstellung der Poolliste, denn die konnte erst fertiggestellt werden, wenn alle Anmeldungen vorlagen. Zwar konnte man sich im Vorfeld melden, aber am Turniertag war es ebenfalls noch möglich. Und so dauerte es eine Stunde länger, bis die Matten freigegeben wurden. In der Halle gab es vier Kampfflächen. Die Besucher und Begleiter der Kämpfer mussten allerdings oben auf der Tribüne Platz nehmen. „Damit wollen wir zurück zu einem traditionellen Turnieraufbau. Unten in der Halle sind nur die Kämpfer und ihre Betreuer, sowie die Kampfrichter. Die Wettkämpfe sollen im Fokus stehen“, so der Trainerassistent.

Rund 30 Helfer unterstützten den Club bei dem Turnier. Sie wurden für den Aufbau und die Bewirtung gebraucht. Viele davon waren Eltern. „Großmeister Baba kann streng sein, aber dann macht er wieder zur richtigen Zeit mit den Kindern einen Scherz“, lachte Ringenwald. Auch bei vielen anderen Schulen und in der Kampfsportszene wird Baba geschätzt, was die hohe Teilnehmerzahl zeigte. Rund ein halbes Jahr Vorbereitung hat der Kurpfalzcup gekostet. Ringenwald hat dabei seine Erfahrungen bei der Organisation der Bobstädter Gewerbeschau (Gabo) miteinfließen lassen.

Für die Sicherheit war das DRK mit drei Mitglieder anwesend. „Einen Ringarzt wie bei den großen Turnieren, bei denen mit Vollkontakt gekämpft wird, können wir uns gar nicht leisten.“, erklärte der Assistenztrainer. So mussten auch die wenigen Kämpfer ohne ärztliches Attest außen vor bleiben.

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