Biblis

Gesundheit Bibliser Schule in den Weschnitzauen beteiligt sich an Bewegungsprogramm

Fitness auf dem Stundenplan

Biblis.Dosenwurf-Staffel, Becherstapeln und Zucker-Quiz: Beim „fit4future-Aktionstag“ (fit für die Zukunft) in der Schule in den Weschnitzauen Biblis stellten die Grundschüler ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten unter Beweis. Klassenzimmer, Flure, Turnhalle und Pausenhof verwandelten sich bei diesem Präventionsprogramm in einen Parcours mit mehreren Stationen. „Das Programm möchte Kinder zu mehr Bewegung, gesünderer Ernährung, konzentriertem Lernen und Stressbewältigung anleiten“, so Schulleiterin Nicole Skubella.

Dies wird nun auch als fester Bestandteil im Stundenplan etabliert. „Wir nehmen zum ersten Mal mit unserer Schule an dieser großen Präventionsinitiative der DAK-Gesundheit und der Cleven Stifung teil“, erklärte Schulleiterin Skubella. Die Stiftung fördert Bewegung im Kindesalter. Die Schule in den Weschnitzauen ist eine von derzeit 2000 Einrichtungen, die bundesweit von dem kostenfreien Programm profitiert. „Der Aktionstag ist ein Highlight für unsere Schüler und zugleich Auftakt für die Übernahme des Konzeptes der Initiative in unseren Schulalltag“, sagte Skubella. Die Kinder hätten sich schon sehr auf diesen Tag gefreut. Sie wollten Neues erfahren, Erlerntes demonstrieren und auch ihren Eltern zeigen, wie sportlich und geistig fit sie sind.

223 Kinder dabei

Der Aktionstag bot nämlich auch die Gelegenheit, neben dem Lehrpersonal Eltern einzubeziehen, wodurch die Idee von „fit4future“ gut vermittelt und praktische Anregungen geboten werden konnten. Die Übungen dienten Körper und Geist, vor allem der Bewegung, der Ernährung und der Stressbewältigung. Die 223 Bibliser Kinder konnten beim Aktionstag den Parcours mit sechs Wettkampfstationen durchlaufen. Die Bewegungsstationen erforderten großes Geschick.

Etwa beim „Eisschollen-Hüpfen“. Hier standen den in Gruppen aufgeteilten Kindern jeweils vier kleine weiche Matten zur Verfügung, die Eisschollen symbolisierten. Nun sollten sie mit diesen Matten eine bestimmte Strecke zurücklegen, ohne dass sie den Boden daneben mit den Füßen berührten. Nur auf die Matten durften die Füße drauf. Sie wurden per Hand verlegt, immer zwei Kinder durften auf einer Matte stehen, die letzte leere Matte reichten sie nach vorne weiter, wo sie an die vordere „Eisscholle“ angelegt wurde. Und so hüpften die Kinder von Matte zu Matte.

Hier drehte es also nicht allein um Bewegung und Motorik, sondern auch um Problemlösungs-Kompetenz und kreatives Teamwork. An einer anderen Bewegungsstation war Sackhüpfen angesagt. Erst ging es hüpfend nach vorne bis zu einem bestimmten Bereich, von dort aus war Dosenwerfen gefragt, und dann ging es hüpfend wieder zurück.

Bei den beiden weiteren Modulen konnten die Mädchen und Jungen im Quiz ihr Wissen über Ernährung testen. Bei den Stationen zur Stressbewältigung trainierten die Schüler Körper und Geist. Die Klassen traten dabei gegeneinander an und sammelten Punkte.

„fit4future“ als Programm besteht seit 2005 und wurde im Jahr 2016 erweitert. Ziel ist es, die Lebensgewohnheiten und Lebensstile von Grundschülern spielerisch positiv zu beeinflussen“, betonte Schulleiterin Skubella. str

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