Biblis

Soziales Insgesamt 4000 Euro für krebskranke Kinder

Frohsinn spendet 1000 Euro

Archivartikel

Biblis.Im April hatte ein Bayrischer Abend in das Bürgerzentrum nach Biblis gelockt. Reiner Wilhelm organisierte diese Benefizveranstaltung zugunsten des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt“, Schirmherr war Bürgermeister Felix Kusicka. Für den musikalischen Teil sorgten die „Corados“, das Bud-Spencer-Double Klaus Löffler posierte für Fotos mit Gästen. Die Bewirtung haben der Gesangverein Frohsinn und der KAB Biblis übernommen. Der Frohsinn spendete aus der Bewirtung nun 1000 Euro für die krebskranken Kinder in Frankfurt.

Reiner Wilhelm freute sich über diese Spende sehr und dankte nochmals allen Helfern und den Vereinen für deren Engagement. Durch den Verkauf von Eintrittskarten, einer Versteigerung sowie Spendengeldern kamen 2783 Euro zusammen, mit den 1000 Euro vom Gesangverein erhöht sich dieser Betrag auf knapp 4000 Euro. „Toll, dass wir dem Verein nun so viel Geld zur Verfügung stellen können. Biblis kann stolz darauf sein“, betonte Reiner Wilhelm.

Kritik an Egoisten

Er honorierte zudem, dass die angesprochenen Vereine sofort ihre Hilfe zugesagt hätten. So der Gesangverein Frohsinn, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, die Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz. Der Gesangverein Frohsinn übernahm an diesem Abend den Ausschank. „Gerne haben wir Ja gesagt, denn wir sind der Auffassung, dass es eine Geste humanitärere Hilfe ist, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht, hier vor allem Kindern, die sehr schwer krank sind“, erklärte Inge Gölz, Vorsitzende des Vereins.

Der Frankfurter Verein betreut zu einem erkrankte Kinder und deren Familie, aber auch die Angehörigen nach dem Tod eines Kindes. Dieses Angebot muss größtenteils durch Spenden finanziert werden, daher sind die knapp 4000 Euro aus Biblis sehr dienlich. „Es gibt sehr viele Menschen, auch hier in Biblis, die sich einbringen, wenn es darum geht, die Not anderer zu lindern. Unsere Gesellschaft muss aber auch verkraften, dass vielen leider alles egal ist. Hauptsache ihnen geht es gut“, kritisierte Gölz. Sie berichtete, dass der Verein mit dem Ausschank am Benefizabend einen guten Umsatz erzielt hätte, aus dem ein Reinerlös von nahezu 1000 Euro zustande kam. „Den kleinen Differenzbetrag zur runden Zahl legte er Verein zu“, so Inge Gölz. Sie freue sich mit allen Mitgliedern, dass sie so einen kleinen Beitrag geben können, um wichtige Hilfe zu leisten.

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