Biblis

Jäger Wildschweine dringen ins Revier

Fuchs holt sich Hühner

Wattenheim.Dass Schweine schlaue Tiere sind, das bekommt Jagdpächter Olaf Ambros gerade zu spüren. Denn in sein 400 Hektar großes Niederwildrevier dringen jetzt auch die Schwarzkittel vor. „Sie verstecken sich im Steinerwald und sind nicht berechenbar“, berichtete er bei der Versammlung mit den Grundstückseigentümern. Dagegen konnte er mit seinen Jagdgehilfen die Reduzierung von Kanada- und Nilgänsen herbeiführen. In Absprache mit dem Golfplatzbetreiber – der die Golfanlage wegen der Jagd vorübergehend gesperrt hatte, konnten 70 Gänse erlegt werden. Dagegen ist die Anzahl von Niederwild (Hasen und Fasane) weiter rückläufig. Eine geänderte Gesetzgebung zur Bejagung von Füchsen hat seiner Meinung nach dazu geführt. Diese breiten sich aus und machen auch Landwirt und Jagdgenossenschafts-Schriftführer Siegbert Ochsenschläger und seinen Hühnern zu schaffen.

Seinen Abschussplan für Rehwild konnte Ambros dagegen erfüllen. Sorge bereiten ihm freilaufende Hunde und die Ausbreitung von Nutrias. Auch der neue, stark begangene Deich bringt Unruhe in sein Revier. Gemeinsam beschlossen die Grundstückseigentümer, die Jagdpacht dem Boden- und Beregnungsverband zukommen zu lassen. Damit soll ein finanzieller Ausgleich für einen vor zwei Jahren gebohrten Beregnungsbrunnen auf der Ackerfläche geschaffen werden.

Mit einem gemeinsamen Abendessen, zu dem traditionell der Jagdpächter eingeladen hatte, endete die harmonisch verlaufene Versammlung. Fell

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