Biblis

Geselligkeit Vogel- und Naturschutzverein Wattenheim lädt ins Wäldchen ein / Gemütliches Beisammensein schließt sich an

Gottesdienst im Grünen

Archivartikel

Wattenheim.Die Stücke der Katholischen Kirchenmusik Biblis erhielten beim Feldgottesdienst am 1. Mai in Wattenheim eine besondere Untermalung durch das Rauschen der Blätter in den Bäumen. Der örtliche Vogel- und Naturschutzverein lud traditionell zu seiner Maifeier mit Gottesdienst im Grünen ein. Es war kühl und windig, trotzdem fanden sich zahlreiche Gläubige ein, um mit Pfarrer Ludger M. Reichert gemeinsam Gottesdienst zu feiern und danach noch in geselliger Runde beim Verein zu verweilen.

Wie in den vergangenen Jahren fand die Maifeier mit Gottesdienst auf dem Gelände des Vogel- und Naturschutzvereins im Wäldchen von Wattenheim statt. Pfarrer Ludger M. Reichert sprach von der überdachten Veranda aus zu den Gottesdienstbesuchern. Seitlich unter dem Vordach hatten sich die Mitglieder der Katholischen Kirchenmusik eingefunden. Die Besucher folgten dem Gottesdienst geschützt vom gegenüberliegenden Zelt aus.

Das Wetter war zwar rauh, doch alle Beteiligten freuten sich, dass sie nur mit Kälte und Wind zu kämpften hatten und nicht, wie so oft in den vergangenen Jahren, mit Regen.

Maria im Mittelpunkt

Mit dem Mai beginnt der Monat, der sich der Mutter Jesus widmet. Und so stand Maria auch beim Gottesdienst im Vordergrund. Denn mit ihr, erklärte Pfarrer Reichert, sei ein besonderer Blick auf das Leben von Jesus möglich. Zur Einführung sprach er von der Bedeutung des 1. Mai für die orthodoxen Brüder und Schwestern, welche an diesem Tag eine Doppelikone verehren.

Im Mittelpunkt um das Geschehen der Ikone steht ein betender Sünder, der vor der Marien-Ikone kniet. Erstaunt und ergriffen sieht er, dass sich an den Händen des Jesuskindes in den Armen von Maria blutende Wunden auf sein Gebet hin gebildet haben. Erschrocken fragt er, wie dies geschehen kann und Maria, die Mutter Gottes, gibt ihm zu verstehen, dass dies die Folge seiner und anderer Sünden wäre, für die Jesus gelitten habe. Der Sünder zeigt im Anschluss Reue.

Das Marienfest des 1. Mai trägt hierbei den Titel „Maria, die unerwartete Freude“. „Es ging ihm ein geistiges Licht auf und es führte ihn zum wahren Leben“, erläuterte Reichert.

Maria werde zudem als Quelle des Lichts und des Lebens begriffen, obwohl sie selbst selten die Handelnde sei. Aber sie sei bei allem Geschehen immer anwesend gewesen und können von Jesus berichten. „Sie ist nicht aus sich heraus der Ursprung der Quelle, sondern weil sie für uns Christus als Quelle des Lichts und des Lebens geboren hat“, fügte Reichert hinzu. Es gehe um ihr allseits vorhandenes dienendes Mitwirken.

Im Anschluss an den Gottesdienst im Grünen baute der Verein um und tischte anschließend seine süßen und deftigen Leckereien auf. So konnten die Besucher noch eine Zeit lang vor Ort verweilen und es sich mit Speis und Trank gut gehen lassen. Auch eine Tombola mit attraktiven Preisen wartete wieder auf die Gäste.

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