Biblis

Flohmarkt Kindertagesstätte Pusteblume in Biblis organisiert wieder sortierten Kleider- und Spielzeugbasar

Große Freude über 1200 Euro

Archivartikel

Biblis.Nicht mehr wegzudenken aus Biblis ist der Kinderkleider- und Spielzeugbasar „Kinderkram“ der Kindertagesstätte Pusteblume. Bereits zum siebten Mal organisierte das Basarteam den sortierten Flohmarkt im Bürgerzentrum. Die Erlöse kommen der Kindertagesstätte zugute. „Eine tolle Finanzspritze für die Einrichtung und vor allem für die Kinder. Diesmal waren es wieder über 1200 Euro, die eingenommen wurden“, freute sich Kathrin Kissel vom Basarteam.

„Vom letzten Geld konnten zwei Theateraufführungen bezahlt werden“, berichtete Kathrin Kissel. Gemeinsam mit der Leiterin Christiane Müller werde stets besprochen, wo das Geld eingesetzt wird. Ein Teil des Erlöses ergibt sich aus den Umsätzen der Cafeteria. Außerdem bleiben 15 Prozent der Erlöse aus dem Verkauf der Waren beim Basarteam.

„Wir haben zum Basar alle 90 Nummern ausgegeben“, so Kissel. Die Verkäuferanzahl sei beschränkt, denn mehr schaffen die Helfer nicht. Schließlich darf jeder Verkäufer 60 Artikel in den Verkauf geben, wer sich als Helfer engagiert, sogar 80. Die Kleider werden dann noch nach Größen sortiert, so dass die Helfer einiges zu tun haben.

Das Team ist deshalb von Samstagnachmittag bis Sonntagabend im Bürgerzentrum präsent. Am Tag vor dem Basar werden die Sachen angenommen, nach Art und Größe sortiert und bereitgelegt. Und am Ende müssen die Sachen, die übriggeblieben sind, wieder dem entsprechenden Verkäufer zugeordnet werden.

Gleiches gilt für die Einnahmen aus dem Verkauf, die ausgezahlt werden. Die Abrechnung ist zeitaufwendig. „Aber am Ende lohnt es sich für alle Parteien“, freute sich Kissel. Für den Kindergarten ebenso wie für die Verkäufer.

Helfer mit kleinen Vorteilen

Ohne eine große Schar an Helfern sei dies kaum zu schaffen. Die Helfer haben dafür gewisse Vorteile. Sie dürfen mehr Sachen verkaufen und können als Erste einkaufen.

Nach dem Helferverkauf dürfen die Schwangeren in aller Ruhe durch die Reihen bummeln und sich mit Kleidung und größeren Gegenständen ausstatten, ehe das große Publikum in den Saal darf.

Auf den Tischen zu finden waren Textilien für Babys bis hin zu Kindersachen in Größe 176, ebenso eine Auswahl an Umstandskleidung für die Mütter. Hinzu kam eine große Auswahl an Erstlingsausstattung, Kindersitzen, Kinderwagen oder auch Hochstühlen. Ebenso stand ein langer Tisch voll mit Spielsachen und Büchern bereit, der sich schnell leerte. „Die Spielsachen waren in diesem Jahr sehr stark vertreten, vielleicht auch wegen Ostern“, sagte Kissel.

Natürlich gab es auch wieder eine betreute Kinderecke, damit die Erwachsenen in Ruhe einkaufen konnten. Der Ansturm sei dieses Mal etwas geringer gewesen als bei den Veranstaltungen zuvor. Das Team vermutet, dass das kalte Schneewetter einige abhielt. Außerdem litt auch das zeitgleich geplante Kinderfrühlingsfest in Biblis unter zahlreichen Absagen. Und in der Umgebung fanden weitere Flohmärkte statt. „Zufrieden sind wir trotzdem“, sagte Kathrin Kissel, es konnten ja 1200 Euro für die Kinder eingenommen werden.

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